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Alice Schwarzer: Und ewig dauern die 70er Jahre

 
       
     
       
   

Aktuelles zu Alice Schwarzer

 
   
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Alice Schwarzer in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • SCHWARZER, Alice (1999): Alice Schwarzer über Simone de Beauvoir.
    Verräterin der Weiblichkeit?
    in: Spiegel Nr.9 v. 01.03.
  • SCHWARZER, Alice (2001): Gebärstreik.
    Sterben die Deutschen aus?,
    in: Emma, Juli/August
  • SCHWARZER, Alice (2001): Vorgeführt!
    Wie die Marke Feldbusch die Parteien vor ihren Karren spannt - und die darauf reinfallen,
    in: Emma Nr.5, September/Oktober
  • SCHWARZER, Alice (2001): Die Feldbuschisierung.
    Verdummung statt Aufklärung. Egoismus statt Mitgefühl. Marionetten statt Menschen.
    Die Konfrontation Feldbusch/Schwarzer bei Kerner erregte die Nation nicht minder als Boris & Babs. Warum? Was steckt dahinter bei Menschen und Medien?,
    in: Emma Nr.5, September/Oktober
  • SCHWARZER, Alice (2002): Alles erreicht?
    EMMA, Angela und all die anderen,
    in: Emma Januar/Februar
    • Inhalt:
      SCHWARZER erläutert u.a. die Tragik von Karrierefrauen wie Angela MERKEL:
      "Auf dem Weg in die Männerwelt laufen sie Gefahr, ihre Wurzeln als Frauen zu verleugnen, ja zu verlieren. Ein wurzelloser Mensch aber ist unauthentisch. Solche Frauen sind dann keine Frauen, die ihren Mann stehen - sie sind trotz demonstrativer Weiblichkeit nur halbe Frauen und trotz erkämpfter Männlichkeit nur halbe Männer. Das spüren die Frauen. Und die Männer übrigens auch. Und genau das macht so manche erfolgreiche Frau nicht stärker, sondern schwächer. Denn sie gehört weder zu den einen, noch zu den anderen. Ihr Ziel aber müsste es sein, zu beiden zu gehören."
 
       
   

Alice Schwarzer im Gespräch

 
   
  • HORÁKOVÁ, Dana (2000): "Nett, wenn Männer weinen".
    Mit ihrem Weltseller "Der kleine Unterschied" schreckte Alice Schwarzer 1975 Deutschlands Frauen auf. Morgen erscheint "Der große Unterschied",
    in: Welt am Sonntag v. 15.10.
  • WEBER, Antje (2000): Ich lauf' nicht mit der Schere rum.
    Alice Schwarzer über das Image des Feminismus und die Illusionen der Jüngeren,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 04.12.
  • HAGER, Angelika (2000): Alice Schwarzer im Interview,
    in: Profil Nr.50 v. 11.12.
  • DIEFENBACH, Ute & Mareen LINNARTZ (2001): Heute lass ich eher mal den Colt stecken.
    Alice Schwarzer über ihre erste Liebe, den neuen Tussen-Trend und die kleinen Grübchen von Elvis,
    in: Frankfurter Rundschau v. 02.06.
  • BRÜDERLIN, Ruth (2001): Alles bestens?
    30 Jahre Frauenbewegung: Die Tänzerin Anisch und die Feministin Alice Schwarzer über die Rolle der Frau heute,
    in: Facts Nr.23 v. 07.06.
    • Anmerkung:
      "Eine Autorin, zu deren hervorragenden Merkmalen es offenbar gehört, «jünger» zu sein, schrieb kürzlich in der «Weltwoche»". Damit bezieht sich SCHWARZER auf die Rezension von Sibylle BERG in der Weltwoche Nr.2 v. 11.01.2001
  • GREFE, Christiane & Annette RIEDEL (2002): Das Streitgespräch am Freitagabend.
    Ein Gespräch mit Alice Schwarzer,
    in: Tacheles. Sendung des DeutschlandRadio v. 25.01.
  • ODIJK, Patrick van (2002): Keine Angst vor "Emma",
    in:
    Der Abend. Sendung des SWR 1 v. 25.01.
  • HAASE, Gerhard (2002): Die unversöhnlichen Frauen.
    Wie Alice Schwarzer zur engagierten Feministin wurde. Vor 25 Jahren gründete sie die Zeitschrift "Emma",
    in: Berliner Zeitung v. 26.01.
 
       
   

Der große Unterschied (2000)
Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen.
Köln: Kiepenheuer & Witsch

 
     
   
  • Porträts und Berichte über die Lesereise:

    • SCHWARZER, Alice (2000): "Die Saat geht auf".
      Die Feministin Alice Schwarzer zieht Bilanz,
      in: Spiegel Nr.41 v. 09.10.
    • FETSCHER, Caroline (2000): Alice Schwarzer: "Ich bin keine Ratgebertante".
      Plötzlich wieder da: Die Feministin fasziniert junge Menschen,
      in: Tagesspiegel v. 18.10.
    • HAMMERTHALER, Ralph (2000): Emanzen-Pop,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 18.10.
    • KRULLE, Stefan (2000): Alice Schwarzer träumt - ein Mann, wer Böses dabei denkt,
      in: Welt v. 31.10.
    • BLOBEL, Brigitte (2000): Den Männern ist die Lust vergangen.
      Alice Schwarzer will noch einmal die guten alten Zeiten heraufbeschwören, muss aber feststellen, dass aus dem kleinen Unterschied inzwischen ein großer geworden ist,
      in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 12.11.
    • HAGER, Angelika (2000): "Mädels, in Wahrheit wollt ihr einen Mann".
      Feminismus. Neues Buch, altes Leid: In "Der große Unterschied" holt Mediendarling Alice Schwarzer zum Rundumschlag gegen Girlies, Zigarrenraucher und die "Rein-raus-Methode" aus,
      in: Profil Nr.50 v. 11.12.
 
   
  • Rezensionen:

    • OESTREICH, Heide (2000): Keine Wunder in Alices Welt.
      Die Frauen haben viel erreicht in den letzten 25 Jahren. Aber hinter all dem schönen Gerede von der Gleichberechtigung schlägt "das dunkle Herz der Männerherrschaft: Sexualgewalt". Unbeirrt von postmodernen Differenztheorien will Alice Schwarzer immer noch gnadenlos aufklären,
      in: TAZ v. 24.10.
    • KAHLWEIT, Cathrin (2000): Alice in Butter.
      Vom dunklen Herz der Männergesellschaft - ein weiteres Buch von Alice Schwarzer,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 06.12.
    • ROEDIG, Andrea (2000): Weiter kämpfen.
      Gebrauchte Unterhosen, alte Kleider. Alice Schwarzer und Mariam Lau sind zwar ganz gegensätzlich - aber in ihren neuen Büchern "Der grosse Unterschied" und "Die neuen Sexfronten", in denen sie auf mehr als zwanzig Jahre sexuelle Revolution zurückblicken, ähneln sich die zwei bunten Fische in ihrer Unfähigkeit zum metaphorischen Denken,
      in: Freitag Nr.51 v. 15.12.
    • LIESE, Kirsten (2000): Schwarzer sieht den Unterschied,
      in: Welt v. 23.12.
    • BERG, Sibylle (2001): Frau 2000 oder Das Scheitern eines Traums.
      Was hat die Emanzipation den Frauen gebracht? Zwei grosse Feministinnen ziehen Bilanz - ebenso klug wie deprimierend die Bestandsaufnahme von Germaine Greer, geschwätzig und platt die Selbstbeweihräucherung von Alice Schwarzer,
      in: Weltwoche Nr.2 v. 11.01.
    • MAYER, Susanne (2001): Frauenwünsche, Frauenwut.
      Wie Alice Schwarzer mich beinahe zum Weinen brachte. Oder: Wo die Frauenbewegung noch viel zu tun hat,
      in: Die ZEIT Nr.6 v. 01.02.
    • LÖHNDORF, Marion (2001): Gegen den "grossen Unterschied"?
      Alice Schwarzer hat ein neues Buch geschrieben,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 10.05.
 
   
  • Debatte um Alice Schwarzer und den 70er-Jahre-Feminismus :

    • HUSEN, Katja (2000): im wortlaut: Brief an Alice Schwarzer,
      in:
      TAZ v. 09.03.
    • OESTREICH, Heide (2000): "Wir sind keine Frauenfrauen mehr".
      Katja Husen vom grünen Jugendbündnis über ihren Brandbrief gegen den Alice-Schwarzer-Feminismus,
      in: TAZ v. 09.03.
    • BRUNS, Gabriele (2000): Das verstaubte lila Gewand.
      Oder: Warum sich der Feminismus in Deutschland modernisieren muss.
      Mit dem Feminismus ihrer Mütter oder der Mütter-Generation wollen die heutigen jungen Frauen wenig bis nichts zu tun haben. Wie es zu dieser gegenseitigen Fremdheit gekommen ist, analysiert im folgenden Beitrag Gabriele Bruns. Die 1968 geborene Autorin hat Politikwissenschaft, Anglistik und Internationales Recht studiert und über das politische System Japans promoviert.
      in: Frankfurter Rundschau v. 16.12.
    • MÄRZ, Ursula (2001): War's das?
      Disponibel und seltsam entwurzelt: Das erschöpfte Paradigma der Gleichberechtigung,
      in: Frankfurter Rundschau v. 04.01.
    • BUHR, Elke (2001): Die Brüste gehören zum Service.
      Über Push-up-BHs, das Ally-McBeal-Syndrom und den Stand der Emanzipation,
      in: Frankfurter Rundschau v. 08.03.
    • HENSCHEID, Eckhard (2001): Veronas Vernichtung.
      Alice Schwarzer logisch gut drauf,
      in: Frankfurter Rundschau v. 04.05.
    • WARNAT, Bernd (2001): Bloß kein reiner Frauenladen.
      Ketzerische Anmerkungen eines Feministen zum Aufstieg und Fall der Emanzipationsbewegung,
      in: Frankfurter Rundschau v. 12.05.
    • BENDKOWSKI, Halina (2001): "Herstory" - ohne Geschichte.
      Alice Schwarzer warb einst für das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung nicht Mitleid heischend, sondern emanzipatorisch. Heute ist sie berührt - aber wofür steht sie noch?,
      in: TAZ v. 06.06.
    • KRUSE, Kuno (2001): Das Gift des Penis ausgeschwitzt.
      Über 30 Jahre Frauenbewegung,
      in: Stern Nr.24 v. 07.06.
    • SPIEGEL ONLINE (2001): "Brain trifft Body".
      Alice Schwarzer versus Verona Feldbusch,
      in: Spiegel Online v. 29.06.
    • SCHWABE, Alexander (2001): Junge Alice trifft auf alte Verona,
      in: Spiegel Online v. 29.06.
    • DECKER, Kerstin (2001): Gipfel der Weiblichkeit.
      Ein Fernsehduell der besonderen Art: "Brain trifft Body", schrieb die "Bild". Brain bin ich!, beschloss Verona. Gegen so viel Selbstbewusstsein hatte es Alice Schwarzer schwer,
      in: Tagesspiegel v. 30.06.
    • KAHLWEIT, Cathrin (2001): Frauensache.
      Verona Feldbusch und Alice Schwarzer haben sich nichts zu sagen, das aber vor reichlich Publikum,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 30.06.
    • MÄRZ, Ursula (2001): Häsin, Igelin.
      Verona, Alice und JBK,
      in: Frankfurter Rundschau v. 30.06.
    • HAHN, Anne (2001): Blub Blub.
      Ein Streitgespräch kam nicht zustande, Alice Schwarzer und Verona Feldbusch redeten aneinander vorbei,
      in: Jungle World Nr.28 v. 04.07.
    • BUCHSTEINER, Jochen (2001): Der Busenkrieg eskaliert.
      Schwarzer vs. Feldbusch,
      in: Die ZEIT Nr. 29 v. 12.07.
    • SPIEGEL ONLINE (2001): Die Ewige Feldbusch-Story.
      Schröder-Köpf verschwistert sich mit Verona,
      in:
      Spiegel Online v. 13.07.
    • COSACK, Bettina & Klaus SCHROTTHOFER (2001): Ich bin immer ich.
      Doris Schröder-Köpf über Frauen ihrer Generation und das Leben als Kanzlergattin,
      in: Berliner Zeitung v. 14.07.
    • BEYER, Susanne & Marianne WELLERSHOFF (2001): Comeback der Mutter.
      Die Emanzipation steckt in einer Krise: Überraschend viele Frauen suchen neuerdings ihre Erfüllung nicht mehr im Beruf, sondern im Zusammenleben mit Kindern. Die Rolle des Superweibs, das locker Karriere und Familie verbindet, überfordert sie. Triumpf althergebrachter Mütterlichkeit?
      in: Spiegel Nr.29 v. 16.07.
      • Kommentar:
        Leitbilder sind Ausdruck von Kulturkämpfen: "Der Imagewandel ist radikal: Heute, so gibt das neue, alte Leitbild es vor, ist eine Frau erst mit Kind vollständig. In den siebziger Jahren dagegen galten Kinder vielen Feministinnen als 'schwere Ketten' der Frauen." Die SPIEGEL-Autoren zitieren hier den Kulturkampf zwischen kinderlosen Karrierefrauen und berufstätigen Müttern, der seit Mitte der 70er Jahre die Frauenbewegung prägt.
              
        Mit der Realität in Deutschland hat das nichts zu tun, denn: "im Topmanagement gibt es nur noch mickrige 3,5 Prozent Frauen". Davon sind die Hälfte sogar Mütter! Die kinderlose Powerfrau ist also genauso wie Hera LINDs Superweib keine statistisch relevante gesellschaftliche Grösse. Wenn die Autoren deshalb einen Wertewandel konstatieren, dann scheint dies - wenn überhaupt - nur ein Wertewandel der Elite zu sein.
              
        Die Proklamierung des SPIEGEL-Frauenleitbilds "50er-Jahre-Vollzeitmutter" ist bevölkerungspolitisch motiviert: "Ob die aktuelle Wandlung des kulturellen Leitbildes - von der Powerfrau zur Brutpflegerin - am Ende zu einem neuen Kindersegen führt?" fragen sich die Autorinnen bange.
              
        Das EMMA-Frauenbild ist dagegen die kinderlose Karrierefrau: "Gebärstreik" titelte deshalb die Frauenzeitschrift von Alice SCHWARZER in der Juli/August-Ausgabe. Nicht die Vollzeitmutter, sondern die berufstätige Karrieremutter ist das Mutterleitbild von Alice SCHWARZER.
    • LAKOTTA, Beate (2001): Nachwuchs in der Warteschleife.
      Erst Karriere, dann Kinder: Ärzte verhelfen zu später Mutterschaft,
      in: Spiegel Nr.29 v. 16.07.
    • LEDER, Dietrich (2001): Ironie mit System.
      "Feldbuschisierung" der Politik. Die Strategie, nie etwas so zu meinen, wie es gerade gesagt wurde, erscheint allen Parteien erfolgversprechend,
      in: Freitag Nr.30 v. 20.07.
      • Inhalt:
        "Feldbusch steht als Beistellpuppe für das etwas andere Produkt", meint LEDER und fragt deshalb: "Wieso sollte die Politik nicht nutzen, was der Industrie oder halbstaatlichen Unternehmen wie der Expo frommt?" Das Medienduell zwischen SCHWARZER und FELDBUSCH war für LEDER nicht allein der Ausdruck eines Generationenkonfliktes, sondern zugleich ein "Kampf zwischen zwei unterschiedlichen Medienstrategien. Alice Schwarzer agierte als das klassische TV-Modell der siebziger Jahre, das seine Entbehrungen ('Ich arbeite als Herausgeberin 100 Stunden die Woche!'), Wunden und Narben herzeigt, um damit Authentizität zu suggerieren, und das zugleich die Gesellschaft mittels statistischer Daten herbeizitiert, um für sich das Recht auf Relevanz zu erstreiten. Gegen sie trat Verona Feldbusch als das Internet-Modell der neunziger Jahre an, das Ironie zum System erhoben hat, das sich sofort von dem distanziert, was es gerade von sich gegeben hat, das nie etwas so meinte, wie es gerade noch falsch gesagt wurde, das sich selbst und ihren (wie immer modellierten) Körper als die erste und letzte Instanz präsentiert."
    • MIKA, BASCHA (2001): Der Welthandel wird wanken.
      Oder: Warum Verona Feldbusch das Vorbild für Kritiker der Globalisierung sein sollte,
      in: TAZ v. 27.07.
      • Textauszug:
        "Nach dem Streitgespräch zwischen Feldbusch und Alice Schwarzer kürzlich im ZDF fragten sich alle verzweifelt, ob denn Feldbusch nun eine emanzipierte Frau sei oder nicht (...). Feldbusch ist weder un- noch emanzipiert. Sie ist jenseits von Gut und Böse pragmatisch (...). Da kommt eine Alice Schwarzer nicht mehr mit. Die ist zwar in ihrem unternehmerischen Handeln als fernsehgerechte Oberemanze und Emma-Chefin selbst brutal pragmatisch, darf das aber nie zugeben, da sie - typisch für ihre Generation - alles durch ideologische Überhöhung zu rechtfertigen pflegt.
        Dieser Habitus war und ist meistens verlogen. Der leidenschaftliche Pragmatismus einer Verona Feldbusch (...) hingegen (wirkt) hochgradig authentisch und (ist) populär (...). Wenn Feldbusch sich nicht nur, wie sie angekündigt hat, demnächst politisch engagiert, sondern auch noch als Globalisierungskritikerin auftritt, als Gipfelstürmerin - der Welthandel geriete ins Wanken."
    • BESTE, Ralf & Petra BORNHÖFT (2001): Das Ende der Generation Lila.
      Die SPD hat die Frauenbewegung für tot erklärt. Kanzler Schröder sieht in der Familie die Keimzelle des Staates und die Arbeitsreserve für den Standort Deutschland. Auch unter den jungen Frauen des linken Flügels spielt der Feminismus keine Rolle mehr,
      in: Spiegel Nr.32 v. 06.08.
      • Kommentar:
        Nachdem der SPIEGEL das "Comeback der Vollzeitmutter" (Nr. 29 v. 16.07.2001) angekündigt hat, reicht er nun den "Tod des Feminismus" nach - gemeint ist natürlich nur der 70er-Jahre-Feminismus à la Alice SCHWARZER. Es lebe der Postfeminismus à la Verona FELDBUSCH!
    • KNECHT, Doris (2001): Wir sind alle Pioniere.
      Eine Frau will und soll heutzutage alles sein: stark, sexy, selbstbestimmt. Das ist spannend, aber anstrengend, mit oder ohne Mann: Wo ist der Katalog mit den Lebensmustern, nach denen man sich richten kann?
      in: Das Magazin. Beilage des Tages-Anzeiger v. 18.08.
      • Inhalt:
        Eine Hymne auf "Sex and the City" und eine Kritik am Bridget-Jones-Film. KNECHT geht zur Begründung zurück ins Jahr 1973 zu Erica Jong ("Furcht vorm Fliegen"), die nach KNECHT das Konzept der Schlampe in die Literatur eingeführt hat und landet beim Disput von Alice SCHWARZER und Verona FELDBUSCH.
        KNECHT stellt die Frage, wie es einer Frau gelingen kann, "ein paar Anteile ernsthaften Schwarzerismus und ein paar Anteile fröhliches Feldbuschoid in der individuellen Persönlichkeit unterzubringen und sich mit einer Prise der sexuellen Anarchie von Erica Jong, einer Portion der lustvollen Körperlichkeit von
        Madonna, einer Dosis der sicherheitsorientierten Heilsidee von Bridget Jones und unter Verzicht auf die gruselige Realität von «Sexy Sommer» zu einem alltagstauglichen Modell moderner Weiblichkeit zu formen? Wie und woraus bastelt man sich eine robuste, moderne weibliche Psyche? Wo ist der Katalog, aus dem man sich ein modernes Lebensmuster aussuchen kann?" Nach Meinung von KNECHT liefert die "brauchbarsten und explizitesten Antworten auf diese Fragen (...) momentan die amerikanische TV-Serie «Sex and the City»"
 
   
  • Jubiläum: 25 Jahre "Emma"

    • HOFF, Hans (2001): Alice im Frauenland.
      "Emma" wird 25 Jahre alt und sucht jetzt den Humor,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 17.12.
      • Kommentar:
        HOFF berichtet über das Jubliläum von "Emma", einer Zeitschrift von und mit Alice SCHWARZER, die "manche eingestelllt wähnten, die aber noch so um die 55000 Exemplare verkauft und dabei auf 30000 Abonnentinnen und 1437 Frauen in 92 Emma-Clubs vertrauen kann. All diese Frauen bekommen inzwischen ein erwachsenes Blatt mit mehrheitlich ordentlichen Beiträgen, passablen Porträts und vielen Übernahmen aus Qualitätszeitungen."
    • HEY (2001): Falsche Frauen.
      Wie "Emma" ihr Jubiläum feiert,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.12.
    • KOK, Elmar (2001): Jeder Fünfte würde "Emma" wählen.
      Zum 25. Geburtstag von "Emma" präsentiert Alice Schwarzer eine schmeichelhafte Studie über sich und ihre Zeitschrift
      in: TAZ v. 18.12.
    • KLEIN, Nina (2001): Männer machen Kriege - Alice Schwarzer for President.
      Das Monatsmagazin "Emma" feiert seinen 25. Geburtstag,
      in: Welt v. 18.12.
    • BINDER, Elisabeth (2001): Hinter den Linden.
      Alice im Kanzleramt,
      in: Tagesspiegel v. 18.12.
    • BINDER, Elisabeth (2001): Der neue Glamour,
      in:
      Tagesspiegel v. 19.12.
    • KOHSE, Petra (2001): Die Alpha-Frau.
      Nach 25 Emma-Jahren begibt sich Alice Schwarzer unter Zigarrenraucher und gründet vorerst keine Partei,
      in: Frankfurter Rundschau v. 19.12.
      • Inhalt:
        Petra KOHSE liefert einen bissigen Bericht über die Pressekonferenz von und mit Alice SCHWARZER, die ihr "gusseisernes Lächeln" lächelte.
              
        Mit "Ulbricht-Rhetorik" und "Jubelumfrage" wird der Stil von SCHWARZER gekennzeichnet, der bei KOHSE auf Ablehnung stösst, auch wenn sie die Verkörperung des Feminismus für fachlich kompetent hält. Sie kann sich z.B. mit Floskeln wie dem "'wortlosen Gebärstreik' der akademisch gebildeten Mittdreißigerinnen" identifizieren und hält den Anspruch junger Frauen auf Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft für unrealistisch.
              
        Das Unzeitgemässe der Grande Dame des Feminismus bringt der letzte Absatz von KOHSEs Bericht auf den Punkt:
              
        "Als nach einer kurzen Fragerunde in der Paris Bar das Buffet eröffnet wurde, ergab es sich, dass direkt über dem Tellerstapel die Zeichnung eines erigierten Schwanzes prangte. Alice Schwarzer hat das nicht bemerkt. Sie gab Einzelinterviews. Zum Essen hatte sie keine Zeit."
    • STELZER, Tanja (2001): Jetzt mach' mal einen Punkt.
      Nach 25 Jahren trifft Alice Schwarzers Zeitschrift "Emma" noch immer den Zeitgeist, aber nicht mehr den Ton,
      in: Tagesspiegel v. 19.12.
    • BAUSCHMID, Elisabeth (2002): Die Amme der Emma.
      Die Frau mit dem Heft in der Hand: "Wenn ich mich klonen könnte..."
      in: Süddeutsche Zeitung v. 23.01.
      • Kommentar:
        Ein schlampig recherchiertes Alice-Schwarzer-Porträt anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Zeitschrift "Emma".
    • TAZ-Thema "25 Jahre Emma"
       Vor 25 Jahren gründeten Alice Schwarzer und ihre Mitstreiterinnen die feministische Zeitschrift "Emma", die noch heute die klaffende Lücke zwischen "Amica" und den "Männermedien" füllt. So streitbar es war, so viele Gegenreflexe hat das Magazin hervorgerufen. Eine Alternative gibt es nicht.
    • Berliner Zeitung - Magazin-Thema
    • FUCHS-MATERNY, Ursula (2002): Vehemente Streiterin im Kampf gegen Gewalt.
      Alice Schwarzers Dresdner Rede "Zur Sache: Deutschland",
      in: Dresdner Neueste Nachrichten v. 11.02.
 
       
   

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© 2000-2002
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 14. Dezember 2000
Stand: 06. Oktober 2002
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