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Michel Houellebecq:

Die Eroberung der Bühnen, die einmal die Welt bedeuteten

 
       
     
       
   

Michel Houellebecq und das Theater

 
     
       
   

Gorki Studio in Berlin: "Ausweitung der Kampfzone"

 
   
  • Kritiken:

    • LAUDENBACH, Peter (2001): Vom Gebrauch der Früste.
      Sex und Wahrheit: Michel Houellebecqs Roman als Angestellten-Kabarett im Berliner Gorki Studio,
      in: Tagesspiegel v. 08.04.
    • CORINO, Eva (2001): Kehre zu Gott zurück!
      Oder zum Knabbergebäck: Martin Kloepfer inszeniert Houellebecq im gorki studio,
      in: Berliner Zeitung v. 09.04.
    • MENSING, Kolja (2001): Warum denn "Hulla-Bäck"? Nennt mich einfach Michel.
      Juchhu, Verbitterung: Martin Kloepfer inszeniert gut dekonstruktivistisch Houellebecqs "Ausweitung der Kampfzone" im Gorki Studio und macht aus dem Roman eine Komödie,
      in: TAZ Berlin v. 09.04.
    • HAMMERTHALER, Ralph (2001): Die Ahnungslosigkeit der Kranzlosen.
      Mann muss leiden: "Ausweitung der Kampfzone" von Michel Houellebecq im Berliner Maxim-Gorki-Theater,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 10.04.
 
       
   

Theater in Luzern: "Ausweitung der Kampfzone"

 
   
  • Porträts und Interviews:
  • Kritiken:
    • BUGMANN, Urs (2001): Die Männer in den Einsamkeitskäfigen.
      Kräftigen Applaus spendete das zumeist junge Publikum Helena Waldmanns "Ausweitung der Kampfzone". Sie weitet die Sicht auf Houellebecqs Roman nicht aus, sondern schränkt sie ein,
      in: Neue Luzerner Zeitung v. 15.01.
    • FÄSSLER, Günther (2001): Männer ausstopfen.
      Der Tendenzroman "Ausweitung der Kampfzone von Michel Houellebecq bekommt unter Helena Waldmanns Regie szenischen Witz: Die Ausweitung ist im Luzerner Theater männlich und sargeng,
      in: Der Landbote v. 15.01.
    • HEILIG, Barbara Villiger (2001): Im Männerzoo.
      Ausweitung der Tanzzone: Houellebecq im Luzerner Theater,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 15.01.
    • HOFFMANN, Tobias (2001): Der Homo masturbans macht mobil.
      Vielleicht wünscht sich Regisseuring Helena Waldmann den depressiven Verlierertypus à la Houellebecq ins Museum. Doch ihre Inszenierung kommentiert und erklärt nicht. Sie ist vor allem eines: ästhetisch brillant,
      in: Aargauer Zeitung v. 15.01.
    • LEGENA, Reto (2001): Männertanz in Vitrinen.
      in:
      Zofinger Tagblatt v. 15.01.
    • LINSMAYER, Charles (2001): Beklemmende Männer-Weltschmerz-Moritat.
      Als eigenwillig-konsequente, sich weit vom Original entfernende, aber überzeugende Adaption erweist sich Helena Waldmanns Adaption von Michel Houellebecqs "Ausweitung der Kampfzone" im Theater Luzern,
      in: Der Bund v. 15.01.
    • STEIGER, Peter (2001): Sexual-Lamento als Schlappstick-Komödie.
      Helena Waldmann zeigt in Luzern Houellebecqs "Ausweitung der Kampfzone" als witzig überdrehtes Triebwerk,
      in: Berner Zeitung v. 15.01.
    • MEIER, Simone (2001): Hilfeschreie aus dem kommunikativen Elendsviertel.
      Helena Waldmann inszeniert Michel Houellebecq am Luzerner Theater. Live aus dem Hades der New Economy,
      in: Tages-Anzeiger v. 19.01.
 
       
   

Theater in der Fabrik Dresden: "Elementarteilchen"

 
   
  • BAZINGER, Irene (2000): Alle Menschen werden müder.
    Trauer muß Houellebecq tragen: "Elementarteilchen" zum zweiten im Dresdner Theater,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.12.
  • HEINTGES, Valeria (2000): Eine klinische Versuchsanordnung,
    in:
    Sächsische Zeitung v. 09.12.
  • GÖCKENJAN, Günther (2000): Öde neue Sex-Welt.
    In Berlin inszenierte Frank Castorf das Skandalstück des französischen KultAutors Michel Houellebecq, in Dresden Friederike Heller. Was unterscheidet die männlichen "Elementarteilchen" von den weiblichen?,
    in: Welt am Sonntag v. 10.12.
  • HEINE, Matthias (2000): Musik des schwarzen Ballons: Sächsische "Elementarteilchen",
    in: Welt v. 12.12.
  • PILZ, Dirk (2001): Ekel, Frust und Zank.
    Auch Dresdner "Elementarteilchen" sind kühle Dinger, aber überzeugender als ihre Berliner Ausgabe,
    in: Junge Welt v. 06.01.
  • IRMER, Thomas (2001): Elementarteilchen verkeilen.
    Frank Castorfs waghalsig unentschlossene Version nach Michel Houellebecqs Roman und eine Dresdner Variante im gelungenen Kleinformat,
    in: Theater der Zeit, Januar
 
       
   

Volksbühne Berlin: "Elementarteilchen"

 
   
  • Porträts und Interviews:
    • HAMMERTHALER, Ralph (2000): Elementarzeichen.
      Die Volksbühne inszeniert Houellebecq,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 27.10.
      - Interview mit dem Dramaturgen und Philosophen Carl Hegemann
      .
    • DETJE, Robin (2000): Verdammt in alle Ewigkeit.
      Mit "Elementarteilchen" stieß Michel Houellebecq das Publikum vor den Kopf. Jetzt kommt der Skandalroman auf die Bühne,
      in: Stern Nr.48 v. 23.11.
    • SLEVOGT, Esther (2000): Faust im Swingerclub.
      Frank Castorf inszeniert an der Berliner Volksbühne den Literatur-Bestseller "Elementarteilchen". Esther Slevogt sprach mit dem Hauptdarsteller Martin Wuttke,
      in: Financial Times Deutschland v. 24.11.
    • CORSTEN, Volker (2000): Menschen machen.
      Dramaturg Carl Hegemann über Genetik und "Elementarteilchen",
      in: Süddeutsche Zeitung v. 28.11.
  • Theatertheorie:
  • Hinweise auf die Uraufführung (30.11.2000):
    • [Volksbühne]
    • TAGESSPIEGEL (2000): "Elementarteilchen" mit Martin Wuttke,
      in:
      Tagesspiegel v. 20.07.
    • CONRADS, Bernd (2000): Peymann gegen Castorf, zweite Runde.
      in: Welt am Sonntag v. 26.11.
    • BERLINER KURIER (2000): Castorf setzt auf Sex und Jugendwahn,
      in:
      Berliner Kurier v. 29.11.
    • HOLLMER, Heide (2000): Nebel in der Klon-Fabrik.
      Tut niemandem weh: Frank Castorf inszeniert Houellebecqs "Elementarteilchen" an der Volksbühne,
      in: Berliner Morgenpost v. 30.11.
  • Kritiken:
    • KAEMPF, Simone (2000): Der Gencode ist an allem Schuld.
      Frank Castorfs lang erwartete Inszenierung des Houellebecq-Romans "Elementarteilchen" mündet in einer trübsinnigen Polemik gegen den Kult der Selbstverwirklichung,
      in: Spiegel Online Nr.48 v. 01.12.
    • CLAUS, Peter (2000): Wenn der Mensch den Menschen überflüssig macht.
      Nur halb gelungen: Frank Castorfs Dramatisierung von Michel Houellebecqs Roman "Elementarteilchen" an Berlins Volksbühne,
      in: Rheinpfalz v. 02.12.
    • DIEZ, Georg (2000): Depressionen für Millionen.
      Frank Castorf inszeniert Michel Houellebecqs "Elementarteilchen" an der Berliner Volksbühne,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 02.12.
    • GÖPFERT, Peter Hans (2000): Frust im Swinger-Club.
      Nummern statt Menschen: Frank Castorfs Theater-Version des Houellebecq-Romans "Elementarteilchen" in der Volksbühne ausgebuht - nach fast vier Stunden produziert wenigstens die Seifenkanone prächtige Schaumgebirge,
      in: Berliner Morgenpost v. 02.12.
    • HEINE, Matthias (2000): Aufweichung der Kampfzone.
      Frank Castorf dramatisiert Houellebecqs "Elementarteilchen" an der Berliner Volksbühne,
      in: Welt v. 02.12.
    • KAISER, Christoph (2000): Verwirrtes Sex-Geschwätz auf der Swinger-Party,
      in:
      Frankfurter Neue Presse v. 02.12.
    • KOBERG, Roland (2000): Sieht aus wie Senf. Schmeckt wie Senf.
      Ist Senf: Frank Castorfs Versuch, Michel Houellebecq auf die Volksbrühne zu bringen,
      in: Berliner Zeitung v. 02.12.
    • KÜHL, Christiane (2000): Fit for Traurigkeit.
      Lasset uns Menschen und Deprimismus machen: Frank Castorf inszeniert Michel Houellebecqs Roman "Elementarteilchen" an der Volksbühne,
      in: TAZ v. 02.12.
    • MARCUS, Dorothea (2000): Gummizelle des Glücks,
      in: Badische Zeitung v. 02.12.
    • MEISTER, Martina (2000): Schaum, richtiger Schaum, sehr viel Schaum.
      Mit Houellebecqs "Elementarteilchen" heißt die Berliner Volksbühne alle Soap-Freunde willkommen - gähnen muss man doch,
      in: Frankfurter Rundschau v. 02.12.
    • MÜLLER, Lothar (2000): Wie gent's denn?
      Haut Houellebecq nicht: Castorfs "Elementarteilchen"-Theater,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.12.
    • REBHANDL, Bert (2000): Verzweifelungstat angesichts einer Vision,
      in: Der Standard v. 02.12.
    • SCHAPER, Rüdiger (2000): Öde an die Freude.
      Freizeit, Weichheit, Liederlichkeit: Frank Castorf bringt Michel Houellebecqs Bestseller auf die Berliner Volksbühne,
      in: Tagesspiegel v. 02.12.
    • SCHLAGENWERDT, Michaela (2000): Castorf kapituliert vor der Trostlosigkeit,
      in: Tages-Anzeiger v. 02.12.
    • VILLIGER HEILIG, Barbara (2000): In der Gummizelle,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 02.12.
    • BIENERT, Michael (2000): Turnen und leiden,
      in:
      Stuttgarter Zeitung v. 04.12.
    • SEIBT, Gustav (2000): Belecktes Unglück.
      Michel Houellebecq malt die Schrecken der Moderne aus: Zu Frank Castorfs Berliner Inszenierung der "Elementarteilchen",
      in: Die ZEIT Nr.50 v. 07.12.
    • AREND, Ingo (2000): Schaumbad.
      Lust an der Dystopie,
      in: Freitag Nr.50 v. 08.12.
    • ENGELHARD, Günter (2000): Mamas Würmchen.
      "Lasset uns Menschen machen": So lautet das Spielzeitmotto an der Volksbühne. Regisseur Frank Castorf machte sich einen Jux darauf,
      in: Rheinischer Merkur Nr.50 v. 08.12.
    • IRMER, Thomas (2001): Elementarteilchen verkeilen.
      Frank Castorfs waghalsig unentschlossene Version nach Michel Houellebecqs Roman und eine Dresdner Variante im gelungenen Kleinformat,
      in: Theater der Zeit, Januar
    • BEHRENDT, Eva (2001): Schwanzdenker altern schneller.
      Jetzt auch auf dem Theater: Michel Houellebecq - "Elementarteilchen", inszeniert von Frank Castorf an der Berliner Volksbühne, "Ausweitung der Kampfzone", eingepasst ins Foyer vom Schauspiel Hannover, und eine Bret Easton Ellis/Houellebecq-Collage vom Hildesheimer Theater Mahagoni,
      in: Theater heute, Januar
 
       
   

Staatstheater Hannover "Ausweitung der Kampfzone"

 
   
  • Porträts und Interviews:
    • SIEDENBERG, Sven (2000): "Eine gewisse Unsterblichkeit".
      Romanautor, Popstar und jetzt auch noch Theaterheld: Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat mehr Erfolg als ihm lieb sein dürfte,
      in: Spiegel Online v. 17.11.
  • Hinweise auf die Uraufführung (geplant am 16.11.2000):
    • [http://www.staatstheater-hannover.de/sth/naesais2000.html]
    • HÖBEL, Wolfgang (2000): Hormonstau im Hirn.
      Taugen Michel Houellebecqs wüste Erfolgsromane als Theaterstoff? "Ausweitung der Kampfzone", in Frankreich bereits verfilmt, kommt nun in Hannover auf die Bühne,
      in: Spiegel Nr.46 v. 13.11.
  • Kritiken:
    • MEYER-ARLT, Ronald (2000): Ausweitung der Spielzone,
      in: Hannoversche Allgemeine Zeitung v. 17.11.
    • BERGER, Jürgen (2000): Hinter den Kulissen der Spaßgesellschaft,
      in: Stuttgarter Zeitung v. 18.11.
    • DÖSSEL, Christine (2000): Manche Menschen haben keinen Sex.
      Michel Houellebecqs Roman "Ausweitung der Kampfzone" wurde von Christian Pade in Hannover für die Bühne adaptiert,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 18.11.
    • HEINE, Matthias (2000): Daseinskampf im Taschentuch.
      Houellebecqs "Ausweitung der Kampfzone" in Hannover uraufgeführt,
      in: Welt v. 18.11.
    • MICHALZIK, Peter (2000): Das kalte Huhn von Hannover.
      Eine Überraschung: Christian Pade zerstört die "Ausweitung der Kampfzone" nicht,
      in: Frankfurter Rundschau v. 18.11.
      • MICHALZIK machte sich keine grossen Hoffnungen auf einen gelungenen Abend ("Romane im Theater, das lässt wenig Gutes erwarten"), war dann aber positiv überrascht ("plastischer und fühlbarer als bei Houellebecq")
    • OESTERREICH, Volker (2000): Loser der Leistungsgesellschaft.
      Inszenierter Kultroman: Hannover zeigt Michel Houellebecqs "Ausweitung der Kampfzone",
      in: Berliner Morgenpost v. 18.11.
    • STADELMAIER, Gerhard (2000): Glotzt nicht so genetisch!
      Warnung von Hannover aus an alle anderen Theater: Hände weg von Houellebecq,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.11.
      • Stadelmaier war überfordert: zu wenig Action ("Wenn dort wenigstens der Sex regieren würde, wäre man schon froh"), zu wenig Bühne und zu viel Text, aber ansonsten findet er Houellebecq gut ("Der Mann erzählt zu gut, seine Bilderangebote für lesende Köpfe sind zu perfekt, als daß sich auf dem Theater mehr entfalten könnte, als man eh schon albträumte").
    • BERGER, Jürgen (2000): Eine Reise ins entseelte Herz der Moderne.
      Michel Houellebecq gilt als Skandalautor: In Hannover wird sein erster Roman als Theaterstück gezeigt,
      in: Rheinpfalz v. 20.11.
    • CORINTH, Ernst (2000): Dialogarmen Roman auf die Bühne gebracht,
      in:
      Weser Kurier v. 20.11.
    • DEMATTIA, Oswald (2000): Ausweitung des Hosenladens.
      Schlappe Schwänze: Houellebecqs Roman-Erstling dramatisiert in Hannover,
      in: Der Standard v. 20.11.
    • FISCHER, Ulrich (2000): Wo die Menschlichkeit in der Kälte gefriert und die Herzen träge sind.
      Michel Houellebecqs "Ausweitung der Kampfzone", in Hannover für die Bühne bearbeitet und noch eindringlicher als der Roman,
      in: Saarbrücker Zeitung v. 20.11.
    • KÜHL, Christiane (2000): Wochenends verkehre ich mit niemanden.
      Die Inszenierung war von mittlerer Größe: Im Schauspielhaus Hannover durfte Christian Pade mit "Ausweitung der Kampfzone" den allerersten Houellbecq auf eine deutsche Bühne bringen. Das Buch blieb ein Buch, die Ferne blieb fern, und das Unverständnis, wie es gelingt zu leben, wurde verständlich,
      in: TAZ v. 20.11.
    • KOBERG, Roland (2000): Traurig herumlangweilen.
      Hannover dramatisiert Houellebecq und medialisiert Albert Ostermaier,
      in: Berliner Zeitung v. 21.11.
    • WOOD, Geneviève (2000): Ein Informatiker pflegt seine kleinen Depressionen,
      in:
      Frankfurter Neue Presse v. 24.11.
    • WEIDELHOFER, Gottfried (2000): Es gibt kein Licht, sondern nur Hoffnungslosigkeit,
      in: Mindener Tagblatt v. 12.12.
    • BEHRENDT, Eva (2001): Schwanzdenker altern schneller.
      Jetzt auch auf dem Theater: Michel Houellebecq - "Elementarteilchen", inszeniert von Frank Castorf an der Berliner Volksbühne, "Ausweitung der Kampfzone", eingepasst ins Foyer vom Schauspiel Hannover, und eine Bret Easton Ellis/Houellebecq-Collage vom Hildesheimer Theater Mahagoni,
      in: Theater heute, Januar
 
       
   

Houellebecq wird auf den Bühnen zitiert

 
   
  • Kritiken:
    • JOHANNSEN, Joachim (2000): Theater Luzern:
      "Hochzeit" von Houellebecq nach Canetti
      in:
      Basler Zeitung v. 14.03.
 
       
   
 
   

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