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Medienrundschau:

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News vom 07. - 30. September 2016

 
 
     
 
   

Zitate des Monats:

"Kinder bekommen die Leute immer" - ein Bonmot, das Konrad Adenauer zugeschrieben wird, eine Erfindung der neoliberalen Propagandamaschine?  

"Meines Wissens gibt es bislang keinen Beleg für den immer wieder von Wissenschaftlern wie Politikern Adenauer in den Mund gelegten Ausspruch. So konnte auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages keine Quellenangabe finden. Vielmehr ging er davon aus, dass die Aussage gar nicht von Adenauer stamme, ihm aber zugeschrieben werde, so die schriftliche Mitteilungen darüber an Gregor Amann, MdB"
(Winfried Schmähl "»Bismarcks Rentenversicherung« und der dadurch mitausgelöste Geburtenrückgang in Deutschland - kritische Prüfung hierzu vorgelegter Begründungen" in: Deutsche Rentenversicherung, Heft 2, 2016, Fn S.75)

Konrad Adenauer im Herbst 1953: Das deutsche Volk überaltert, weil die Geburtenzahl abnimmt

"Die wachsende Überalterung des deutschen Volkes steigt andauernd, die Verluste der beiden Kriege sind nur einer der Gründe dieser erschreckenden Erscheinung. Heute stehen 67 % der Bevölkerung im produktiven Alter, 9 % zählen zu den Alten, 24 % stehen im jugendlichen Alter und sind noch nicht arbeitsfähig. Diese Zusammensetzung der Bevölkerung ändert sich stets zuungunsten des Prozentsatzes der im produktiven Alter Stehenden, weil die Langlebigkeit wächst und die Geburtenzahl abnimmt."
(Konrad Adenauer in seiner Regierungserklärung vom 20.10.1953)

 
       
       
   

ÖCHSNER, Thomas (2016): Gleitend in den Ruhestand.
An diesem Mittwoch will das Kabinett den Gesetzentwurf zur Flexi-Rente beschließen. Senioren sollen künftig leichter etwas dazuverdienen können. Aber es gibt auch Kritik an den Plänen,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 14.09.

Bereits Mitte Mai berichtete Thomas ÖCHSNER über den Koalitionskompromiss zur Flexi-Rente. Der Abschlussbericht Flexible Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand der Koalitionsarbeitsgruppe liegt bereits schon seit November 2015 vor. Nun soll der Gesetzesentwurf beschlossen werden, damit er zum 1. Juli 2017 in Kraft treten kann. Umstritten beim BDA und dem Bundesverband der Rentenberater ist die Spitzabrechnung, d.h. dass zuerst eine Einkommensprognose erstellt wird, um diese dann entsprechend im Nachhinein zu korrigieren. Dies könne zu Rückzahlungen von Renten führen. Es wird deshalb ein Verzicht dieser Spitzabrechnung gefordert. Man darf also gespannt sein, ob diese Interessenposition beim Gesetz noch einfließen wird.

 
       
   

MÜLLER, Benedikt  (2016): Wo der Boom nur ein Traum ist.
Regierungsforscher warnen vor einem Verfall der Hauspreise auf dem Land. Bundesweit stehen mehr Wohnungen leer,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 14.09.

 
       
   

GAMMELIN, Cerstin  (2016): Wohin das Geld fließt.
Investitionen,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 14.09.

Cerstin GAMMELIN rechtfertigt die deutsche Austeritätspolitik. Investitionen seien Sache von Unternehmen, Stiftungen und Haushalten. Der Staat habe sich auf die Verbesserung der Rahmenbedingung von Investoren zu beschränken, statt selber zu investieren. Eine Investitionslücke will GAMMELIN nicht erkennen. Die Munition hat ihr das Finanzministerium geliefert, das der SZ einen noch unveröffentlichten Bericht zukommen ließ. 

 
       
   

SCHNELL, Christian (2016): Weniger Kündigungen.
Lebensversicherung: Die Deutschen werden genügsam. Sie stornieren wieder weniger Lebensversicherungen und begnügen sich mit geringen Garantiezinsen, die es noch für Altverträge gibt,
in:
Handelsblatt v. 14.09.

Christian SCHNELL hat im gestern veröffentlichten Statistischen Taschenbuch der Versicherungswirtschaft 2016 der GDV gelesen und berichtet uns nun über Aspekte wie Stornoquote (ein Begriff, der im Taschenbuch keine Verwendung findet):

"Lediglich 2,9 Prozent der Verträge wurden im vergangenen Jahr vorzeitig gekündigt. Das klingt wenig. Über die Gesamtdauer von 30 Jahren, auf die eine Lebensversicherung in der Regel angelegt ist, werden aber gut die Hälfte aller Verträge vorzeitig gekündigt."

Die Angaben zur Stornoquote finden sich nicht im Taschenbuch, sondern auf der Website im Bereich Zahlen und Fakten. Der Begriff Lebensversicherung fasst jedoch unterschiedliche Produkte zusammen, sodass daraus nicht geschlossen werden kann, wie hoch der Anteil an Kündigungen bei z.B. bei Riester-Verträgen ist.

"Lebensversicherung ist der Oberbegriff für Kapital-Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Pensionskassen, Pensionsfonds und Risikoversicherungen. Also alle Versicherungen in deren Mittelpunkt eine Person steht. Die Lebensversicherung dient der privaten Altersvorsorge. Sie kann mit zusätzlichen Leistungen beispielsweise bei Tod oder Berufsunfähigkeit, sogenannten biometrischen Risiken, kombiniert werden",

erklärt uns die Website der GDV.

 
       
   

LOBE, Adrian (2016): Lieber Computer, sag mir, wen ich heiraten soll.
Wir sind im Zeitalter des "Dataismus" eingetreten. Was ist das? Die Ära, in der Algorithmen Menschen beherrschen. Datenkonzerne wissen alles über uns, steuern uns und empfehlen den Partner fürs Leben,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.09.

 
       
   

Die Studie Ein Prozent ist genug des Club of Rome in den Medien

BERNAU, Patrick (2016): Club of Rome spricht sich gegen Kinder aus.
En neuer Bericht der Wachstumsskeptiker fordert eine Geldprämie für Eltern, die auf ein zweites Kind verzichten,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.09.

STOCKER, Frank (2016): Weniger Kinder Mehr Urlaub Später in Rente.
Der Club of Rome will mit radikalen Ideen Arbeitslosigkeit, Ungleichheit und Klimawandel radikal bekämpfen. Konsum und Wachstum sind nicht so wichtig,
in:
Welt v. 14.09.

 
       
   

MOHR, Daniel (2016): Wie viel Geld brauche ich im Alter?
Ob Rente, Riester und betriebliche Vorsorge reichen, weiß keiner so genau. Altersvorsorge im Blindflug, nennt dies Verbraucherschützerin Mohn. Gemeinsam mit der Chefin des Aktieninstituts rät sie zu sanftem Zwang, um zu höheren Renten zu kommen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.09.

Daniel MOHR präsentiert uns Dorothea MOHN, Leiterin des Finanzmarktbereich des Bundesverbandes Verbraucherzentrale, der die Interessen der Verbraucher gegenüber der Bundespolitik vertreten soll, und Christine BORTENLÄNGER vom Deutschen Aktieninstitut (DIA), das die Interessen der Finanzdienstleistungsbranche vertritt. MOHR stellt vor allem die Schnittmenge der beiden Lobbyorganisationen in den Mittelpunkt des Beitrags, also die Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge. Mittels Abschaffung von Garantien und sanftem Zwang sollen die Profite der Finanzdienstleister erhöht werden, was angeblich auch im Interesse der Verbraucher liege. Die Unterschiede der beiden Interessenorganisationen sind dann nur noch marginal und drehen sich darum, inwieweit der Staat bzw. die Kapitalmärkte die besseren Anwälte der Verbraucherinteressen sind. Die Frage, ob die gesetzliche Rentenversicherung nicht die bessere Alternative zur kapitalgedeckten Altersvorsorge ist, stellt sich dann nicht mehr.

 
       
   

PILLER, Tobias (2016): Renzi verspricht Älteren mehr.
Für vorgezogenes Rentenalter und mehr Sozialrente,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.09.

"Nach Gesprächen mit den Gewerkschaften gilt nun die Einführung einer vorgezogenen Rente mit 63 Jahren als so gut wie beschlossen. Damit will Renzi auch das Problem der arbeitslosen älteren Italiener lösen, die keinen Arbeitsplatz haben, andererseits auch keine Sozialleistungen erhalten",

berichtet uns Tobias PILLER aus Italien, wo 2011 durch die Regierung unter Ministerpräsident Marion Monti das Renteneintrittsalter im Hauruck-Verfahren auf 67 Jahre hoch gesetzt wurde. Nun soll das Renteneintrittsalter flexibilisiert werden. Wer früher in Rente gehen will, muss mit Abschlägen von bis zu 15 oder gar 20 Prozent rechnen. Als Gegner dieser Regelung wird uns Giuliano CAZZOLA ("langjähriger Gewerkschafter und anerkannter Rentenexperte") genannt.

 
       
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Serie (Teil 24): Die späten Jahre.
Wer sein Leben nach der Arbeit gut vorbereitet, profitiert im Alter

KUNTZ, Michael (2016): Wer früher geht, lebt kürzer.
SZ-Serie Unsere Zukunft, unsere Rente (24): Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Sterberisiko wächst, wenn Berufstätige vorzeitig in den Ruhestand wechseln: Viele fallen in ein Loch, weil sie nicht mehr gefragt sind, der Frust wächst. Familie, Freunde und Hobbys können helfen, den neuen Lebensabschnitt zu genießen,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 13.09.

Neoliberale flankieren ihre Forderung nach einem höheren Renteneintrittsalter mit Forschungsergebnissen, die angeblich beweisen sollen, dass ein Frührentnerdasein die Lebenserwartung verkürzt. Michael KUNTZ präsentiert uns nur Fallbeispiele aus der oberen Mittelschicht, speziell der Managerriege, denn der so genannte Ruhestandstod ist eher Problem jener, die ihren Machtverlust nicht verkraften. Mehr als die üblichen Studien, die das Phänomen auch bei anderen Rentnergruppen belegen sollen, liefert uns KUNTZ nicht (vgl. Die Zeit v. 30.07.2015).

"Mit jedem Jahr vorgezogenem Ruhestand steige die Wahrscheinlichkeit, vor dem 68. Geburtstag zu sterben, um 13,4 Prozent",

zitiert KUNTZ ein Studie von Andreas KUHN, Jean-Phnilippe WUELLRICH und Josef ZWEIMÜLLER, die im August 2010 als Diskussionspapier Fatal Attraction? Access to Early Retirement and Mortality erschienen ist. Dort heißt es:

"For males, instrumental-variable estimates show a significant 2.4 percentage points (about 13%) increase in the probability of dying before age 67."

Die Aussage gilt lediglich für österreichische, männliche Arbeiter der Geburtsjahrgänge 1929 - 1941) und ist mit äußerster Vorsicht zu genießen, da es sich hier nur um ein Diskussionspapier handelt und nicht um Erkenntnisse, die einer Überprüfung durch weitere Forschungen standgehalten haben. Die Aussagen haben also einen sehr eingeschränkten Aussagebereich, und sind nicht - wie KUNTZ suggeriert - verallgemeinerbar.

"Von den in den 1960er Jahren geborenen Babyboomern hat ein Drittel keine Kinder",

lügt uns KUNTZ an, denn diese Fehleinschätzung von Herwig BIRG Anfang des Jahrtausends ist längst durch Erhebungen widerlegt. Ledig rund 20 % dieser Babyboomer bleiben kinderlos. Dass dies ein Problem sei, ist allenfalls Spekulation und kein empirischer Beleg.

JANNASCH, Sebastian (2016): Gefangen im Netz.
SZ-Serie Unsere Zukunft, unsere Rente (24): Senioren sollten sich frühzeitig um ihren digitalen Nachlass kümmern,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 13.09.

 
       
   

THELEN, Peter (2016): Gefährlicher Populismus.
Leidartikel: Was die CSU zur Rente verspricht, ist unhaltbar,
in: Handelsblatt
v. 13.09.

Peter THELEN bemängelt, dass die Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge von der Koalition nicht vorangetrieben wird. Außerdem liegen ihm die Solo-Selbständigen am Herzen, denen Altersarmut drohe. Stattdessen betreibe die Koalition Klientelpolitik:

"Zehn Milliarden Euro pro Jahr fließen in die Mütterrente von CDU und CSU und die abschlagfreie Rente ab 63 der SPD, von der die Kernklientel der Industriegewerkschaften IG Metall und IG BCE profitiert."

In erster Linie geht es THELEN um das vom CSU-Bundesvorstand verabschiedete Rentenpapier, speziell um weitere Verbesserungen bei der Mütterrente:

"Hier wird einer Personengruppe geholfen, die in ihrer übergroßen Mehrheit eigentlich gar keine Hilfe nötig hat. Denn bis 1992 galt die Rente nach Mindestentgeltpunkten. Dies bedeutet, Frauen, die wegen der Erziehung vor 1992 geborener Kinder nur Teilzeit gearbeitet haben, wird die Rente auf rund 75 Prozent des Durchschnittsniveaus aufgestockt. Eine Umsetzung der CSU-Forderung bedeutet also nichts anderes, als dass ältere Mütter künftig bei der Rente besser behandelt würden als die jungen Mütter. Die erhalten nämlich keine Rente nach Mindesteinkommen."

Außerdem wird der CSU-Vorschlag einer "Grundsicherung light für Migranten" kritisiert.  

 
       
   

MÜLLER, Hans Christian & André SCHORN (2016): Drückende Pensionslasten.
Grafik des Tages,
in: Handelsblatt
v. 13.09.

Uns werden einige Grafiken und eine Tabelle präsentiert, die uns drückende Pensionslasten im Bereich der betrieblichen Altersvorsorgung, insbesondere bei den DAX-Konzernen, verdeutlichen sollen. Nachvollziehbar ist das für uns Leser nicht, weil die einzelnen Grafiken nicht aufeinander beziehbar sind, sondern unverbunden nebeneinander stehen. Die Tabelle listet die Pensionsverpflichtungen (inklusive Deckungsgrad und Deckungslücke) von 11 Konzernen auf. Das Auswahlkriterium wird uns jedoch nicht mitgeteilt.

Tabelle: Die  Pensionsverpflichtungen von 11 deutschen Konzernen
Konzern Höhe der Pensionsverpflichtungen
(Ende 2015)
Deckungsgrad
(Prozentanteil der Pensionsverpflichtungen)
Deckungslücke
(Prozentanteil des Börsenwerts)
VW

37,2 Mrd.

26 %

40 %

Siemens

36,8 Mrd.

73 %

12 %

Daimler

27,6 Mrd.

69 %

10 %

Bayer

26,0 Mrd.

58 %

11 %

BASF

24,9 Mrd.

75 %

10 %

Allianz

22,3 Mrd.

59 %

12 %

Lufthansa

19,0 Mrd.

65 %

98 %

Post

17,3 Mrd.

64 %

20 %

Telekom

10,8 Mrd.

25 %

10 %

Thyssen-Krupp

9,7 Mrd.

17 %

77 %

SAP

1,1 Mrd.

88 %

< 2 %

Quelle: Hans Christian Müller & André Schorn, Handelsblatt v. 13.09.2016, S.25;
eigene Darstellung

Vergleicht man diese Liste mit den Top 300 der weltweit größten Altersvorsorgeeinrichtungen, dann werden dort nur Siemens, Daimler, BASF und Allianz aufgeführt, wobei die Rangfolge eine andere ist, obwohl uns in beiden Fällen Zahlen für Ende 2015 präsentiert werden. Damit stellt sich die Frage, wodurch diese Unterschiede entstehen. Verbergen sich also unterschiedliche Interessen hinter diesen Unterschieden der Darstellung? Inwiefern hängt die Höhe der Deckungslücke von unterschiedlichen Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorgung (bAV) ab? Wird uns hier also eine ganz bestimmte Form der bAV als Ideal untergejubelt? Externer (Pensionskassen, Direktversicherungen und Pensionsfonds) statt interner Durchführungsweg (Direktzusagen und Unterstützungskassen)?

MÜLLER erklärt uns die Deckungslücke als jenen Anteil, der im Fall einer Insolvenz in Gefahr ist. Damit wären die Betriebsrenten von Lufthansa-Mitarbeitern wesentlich stärker gefährdet als jene von SAP-Mitarbeitern. Das Planvermögen sei dagegen jener Anteil, den Konzerne extern angespart hätten und der deshalb im Fall einer Insolvenz geschützt sei. Dieser Anteil wird uns in der Tabelle als Deckungsgrad in Prozent präsentiert.

 
       
   

LANDSBERG, Torsten (2016): Berliner Wachstumsschmerzen.
Steigende Mieten und eine belastende Infrastruktur - Deutschlands Hauptstadt droht Opfer ihrer Beliebtheit zu werden,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 13.09.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

STAMM, Eugen (2016): Alle Informationen zur Vorsorge auf einen Blick.
Wie man den Vorsorgeausweis der Pensionskasse richtig liest und welche Personen allenfalls Handlungsbedarf haben,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 13.09.

Eugen STAMM erklärt uns die Informationen auf dem jährlichen Vorsorgeausweis, den die Schweizer Pensionskassen der zweiten Säule (BVG) verschicken.

"Um das Altersguthaben in die Rente umzurechnen, wird eine bestimmte Grösse verwendet, der sogenannte Umwandlungssatz. Er hat ein gesetzliches Minimun, das aber künftig eher sinken als steigen wird",

erklärt STAMM den umstrittenen Umwandlungssatz. Zusammen mit der AHV und ihrer "Skala 44" sowie der dritten Säule ("Säule-3a-Konto") ergibt sich  das Alterseinkommen des Schweizer Drei-Säulen-Modells der Alterssicherung.

SCHÖCHLI, Hansueli (2016): AHV-Fonds will gegen Volkswagen klagen.
Ersatz für Verluste auf Anlagen in VW-Aktien gefordert,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 13.09.

 
       
   

DUTTWEILER, Stefanie (2016): Nicht neu, aber bestmöglich.
Alltägliche (Selbst)Optimierung in neoliberalen Gesellschaften,
in:
Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. v. 12.09.

 
       
   

OCHS, Birgit (2016): Zufluchtsort Land?
Deutschland ist ein Musterbeispiel für ein durchs Stadtleben geprägtes Land,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.09.

 
       
   

PERGANDE, Frank (2016): Schuld ist die Demographie.
Beispiel Mecklenburg-Vorpommern: Wie Bevölkerungsschwund zu Politikverdrossenheit führt,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.09.

Frank PERGANDE verteidigt die neoliberale Politik, die den ländlichen Raum veröden lässt statt gegenzusteuern. Nicht die Demographie ist das Problem, sondern die neoliberale Standortpolitik. Inzwischen zeigen sich die fatalen Folgen auch in den Metropolen, was bei Birgit OCHS nachzulesen ist. Stattdessen singt PERGANDE ein Loblied auf die Austeritätspolitik. Die Menschen sind für PERGANDE einfach nur zu dumm, um die Vorteile dieser Politik zu begreifen, weshalb er ihnen mehr politische Bildung verabreichen will.

 
       
   

CREUTZBURG, Dietrich (2016): CDU will Rentenniveau nach 2030 stabil halten.
Bundesfachausschuss der Partei legt Marschroute fest,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.09.

Dietrich CREUTZBURG zitiert aus dem unveröffentlichten Beschlusspapier Generationengerechtigkeit stärken, Vertrauen sichern des Bundesfachausschuss Arbeit und Soziales der CDU. Die Aussagen sind mehr als vage und begnügen sich mit Absichtserklärungen. So soll es eine Untergrenze für das Niveau der gesetzlichen Rente über 2030 hinaus geben - Stillschweigen jedoch zur Höhe. Außerdem wird die im Koalitionspapier festgelegte Lebensleistungsrente genannt. Viel Wind um nichts! 

 
       
   

GRÄBER, Berrit (2016): So klappt der Ruhestand unter Palmen.
Immer mehr Rentner zieht es ins Ausland. Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten,
in:
Welt v. 12.09.

 
       
   

MEISTER, Martina (2016): In Frankreich sterben die Dörfer.
Menschen ziehen in die Metropolen, Restaurants und kleine Geschäfte geben auf. Regierung lenkt Fördergelder in die Städte,
in:
Welt v. 12.09.

In Deutschland gilt die demografische Entwicklung als Ursache "sterbender Dörfer". Frankreich dagegen wird uns als bevölkerungspolitisches Vorbild gepriesen, weil dort die Geburtenrate bestandserhaltend ist. Wenn dort also auch die Dörfer veröden, zeigt sich, dass wir es hier in erster Linie mit ökonomischen Prozessen zu tun haben und nicht mit demografischen wie uns hierzulande erklärt wird.

"Erst Schlossen die Geschäfte, dann die Bistros, schließlich gab die Verwaltungsreform unter Expräsident Nicolas Sarkozy den kleinen Gemeinden den Rest."

Auch hierzulande predigen uns Neoliberale Gebietsreformen als Allheilmittel.    

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

ENZ, Werner (2016): Enorme Umverteilungen im BVG-System.
Gute Leistungen der Lebensversicherer trotz politischen Missgriffen,
in:
Neue Zürcher Zeitung v.12.09.

Werner ENZ beklagt die Umverteilung von Jung zu Alt und von Reich zu Arm in der zweiten Säule der Schweizer Alterssicherung, d.h. der betrieblichen Altersvorsorge (BVG). Dafür verantwortlich seien die "von der Politik gesetzte, marktfremde Leistungsvorgaben". ENZ betrachtet die Probleme der Lebensversicherer in der BVG eher unter dem Blickwinkel der Aktionäre als unter jenen der Versicherten. 

ENZ, Werner (2016): Finma-Pflichtlektüre für die Parlamentarier.
Kommentar: BVG-Bilanz der Lebensversicherer,
in:
Neue Zürcher Zeitung v.12.09.

Werner ENZ empfiehlt den Schweizer Parlamentariern den Finma-Bericht 2015, der ihre Fehlleistungen offenlege. Die Kritik richtet sich gegen den Umwandlungssatz, der zu hoch sei und damit die Profite der Anbieter von BVG-Vollversicherungen schmälere.

 
       
   

BÄDORF, Max (2016): Wo jeder seinen Namen kennt.
Herr Meier ist 87, verwitwet und fährt ins Phantasialand. Jeden Tag, seit Jahren. Er frühstückt, fährt Karussell, sieht sich eine Show mit Artisten an. Und Olga im Family-Center wechselt die Batterien an seinem Hörgerät,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.09.

 
       
   

BUDE, Heinz (2016): Das seltsame Berlin.
Hier stürzt man nur, mit Gehen kommt man nicht weiter: Die Zugezogenen verdammen die Easyjet-Barbaren, die Indigenen nehmen es, wie es kommt,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.09.

 
       
   

BOLLMANN, Ralph (2016): "Was soll dieser ständige Streit?".
CDU-Hoffnungsträger Jens Spahn über Querschläge aus der CSU und den Weg ins Paradies - mit der Kanzlerin an der Spitze,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.09.

 
       
   

JANISCH, Wolfgang (2016): Familie der Zukunft.
Die Fortpflanzungsmedizin eröffnet neue Wege zur Elternschaft. Doch der Gesetzgeber hat es noch nicht geschafft, neue Regeln für Co-Mütter und Doppelväter zu entwickeln,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 10.09.

Wolfgang JANISCH beschäftigt sich nun auf Seite 1 mit den neuen Familien, die er bereits Ende Juli in einem Wochenendthema behandelt hat. Anlass ist der kommende 71. Deutsche Juristentag, wo das Thema im Mittelpunkt stehen soll. JANISCH propagiert ein Gutachten von Tobias HELMS, wonach Co-Mütter möglich sein sollen. JANISCH wendet sich jedoch gegen eine Schwächung der biologischen Elternschaft. Sein Credo:

"Das genetische Band stärkt das Verantwortungsgefühl."

 
       
   

DETTMER, Markus & Cornelia SCHMERGAL. (2016): "Da haben Sie mich erwischt".
Gewerkschaften: Jörg Hofmann, 60, Erster Vorsitzender der IG Metall, verstößt dauern gegen das Arbeitszeitgesetz. Er hält Regeln für notwendig, wenn jeder sie flexibel auslegen darf,
in:
Spiegel Nr.37 v. 10.09.

Jörg HOFMANN verteidigt zum einen die Forderung nach einer Stabilisierung des Niveaus der gesetzlichen Rente und zum anderen geht es ihm um ein Zwei-Säulen-Modell der Alterssicherung:

"Um für Lebensqualität im Alter zu sorgen, muss zu einer höheren gesetzlichen Rente auch der Ausbau der betrieblichen Altersversorgung kommen."

Die Rente auf die politische Agenda zu setzen, ist für HOFMANN der Tatsache geschuldet, dass die Bundesregierung im Herbst eine Prognose zur weiteren Entwicklung der Rente über das Jahr 2030 hinaus vorlegen muss. 

 
       
   

KROHN, Philipp (2016): Viele Banken gleichen Pensionssenkung aus.
Die Versorgungskasse des Bankgewerbes hat als erste künftige Leistungszusagen an Mitarbeiter gekürzt. Doch die Beschäftigten fallen zum Teil einigermaßen weich. Andere könnte es härter treffen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.09.

Philipp KROHN berichtet über die Senkung der Rentenfaktoren um 24 Prozent bei der BVV, der deutschen Pensionskasse mit dem höchsten Volumen an Rentenanwartschaften im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge. Rentenkürzungen sind bei den 141 Pensionskassen mit Zustimmung der Bafin möglich. KROHN wiegelt jedoch ab:

"Pensionskassen (...) können mit Zustimmung der Finanzaufsicht Bafin künftige Leistungen (»future services«) kürzen. Sehr viel gravierender wäre es, wenn sie mit Hilfe einer Sanierungsklausel auch an Versprechen der Vergangenheit (»past services«) oder gar an schon in der Auszahlung befindliche Pensionen herangehen müssten."

Solche Einschnitte sind jedoch möglich, um eine Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die Arbeitgeber können solche Leistungskürzungen ausgleichen, was Banken wie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Unicredit vorhaben. Kleinere Banken sind da mitunter weniger großzügig.

Zum Schluss betätigt sich KROHN in Sachen Bilanzregeln als Unternehmenslobbyist, wenn er die HGB-Bilanzregeln kritisiert:

"Insgesamt stehen die deutschen Pensionskassen für die Betriebsrenten von 7,3 Millionen Anwärtern ein. 1,2 Millionen ehemalige Mitarbeiter beziehen schon Leistungen aus dem System. Die für diese Zwecke gebildeten Deckungsrückstellungen machen 23,6 Prozent des gesamten Volumens in der betrieblichen Altersvorsorge aus. Rund der Hälfte der Ansprüche aller Betriebspensionen in Deutschland liegen Direktzusagen der Arbeitgeber zugrunde. Obwohl diese (...) weniger vom Kapitalmarktzins abhängig sind, leiden auch sie unter dem Niedrigzins. Denn die Bilanzregeln zwischen sie dazu bei fallenden Zinsen höhere Rückstellungen zu bilden."

Das Handelsblatt hat das Thema Anfang August sogar zur Titelgeschichte aufgebauscht, um weitere Erleichterungen für die Unternehmen durchzusetzen. Carsten KNOP sieht dagegen größere Probleme bei den DAX-Konzernen. Mitte August relativiert dann auch das Handelsblatt das Problem. 

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

STALDER, Helmut & Simon GEMPERLI (2016): Eine stabilere Altersvorsorge oder mehr Rente?
Paul Rechsteiner, Chef des Gewerkschaftsbunds und Roland A. Müller, Direktor des Arbeitgeberverbands, über die Initiative "AHV plus" und die Zukunft des Rentensystems,
in:
Neue Zürcher Zeitung v.10.09.

Die Positionen von Gewerkschaften und Arbeitgeber ähneln jenen der deutschen Debatte. Die Gewerkschaften fordern eine Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung, die der AHV in der Schweiz entspricht. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Gewerkschaften nicht für eine Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge, weil sie in der Schweiz offenbar keine so großen Eigeninteressen damit verbinden. Auch die Erhöhung des Renteneintrittsalter spielt nicht jene große Rolle wie in Deutschland, weil das politische System der Bevölkerung mehr Einfluss ermöglicht als in Deutschland.

KRIEMLER, Roland (2016): Negativzinsen greifen bei Kassen nicht.
Vorsorgewerke helfen bei Frankenschwächung mit,
in:
Neue Zürcher Zeitung v.10.09.

 
       
   

MAYER-KUCKUK, Finn (2016): Die Welt bleibt draußen.
Hunderttausende Japaner vermeiden es, vor die Tür zu gehen - oft jahrelang,
in:
Frankfurter Rundschau v. 10.09.

Finn MAYER-KUCKUK berichtet anlässlich einer Studie des japanischen Gesundheitsministeriums über das Phänomen der Hikikomori in Japan.

 
       
   

HOYER, Niklas (2016): Der kleine Zins wirft lange Schatten.
Versorgungswerke: Niedrigzinsen und steigende Lebenserwartung setzen Versorgungswerke unter Druck. Einbußen bescheren manchmal auch die eigenen Manager,
in:
Wirtschaftswoche Nr.37 v. 09.09.

Niklas HOYER beschäftigt sich mit den Problemen der berufsständigen Versorgungswerke, speziell der privilegierten kammerfähigen Berufe:

"Zwar tragen auch Versorgungswerke für Handwerker oder das Presseversorgungswerk, die nur eine Zusatzvorsorge anbieten, die gleiche Bezeichnung. Doch die Rolle der berufsständigen Versorgungswerke ist viel größer: Für die freien, kammerfähigen Berufe, also Ärzte, Apotheker, Architekten, Ingenieure, Anwälte und Steuerberater, ersetzen sie die gesetzliche Rente. Jedes Kammermitglied ist automatisch Pflichtmitglied. Angestellte Freiberufler sind gleichzeitig gesetzlich pflichtversichert, können sich aber befreien lassen."

Die Größenordnung dieser Versorgungswerke beschreibt uns HOYER folgendermaßen:

"Knapp eine Million Freiberufler sind Mitglied in einem der 89 berufständigen Versorgungswerke, rund 220.000 Rentner bekommen bereits monatlich Geld."

Die Leistungen dieser Versorgungswerke liegen über jener der gesetzlichen Rentenversicherung:

"Bei gleicher Anzahl an Beitragsjahren und gleich hohen Beiträgen bringen die Versorgungswerke derzeit eine 25 bis 50 Prozent höhere Rente, sagt Werner Siepe, Finanzmathematiker und Autor der noch unveröffentlichten Studie »Versorgungswerke für Freiberufler unter Handlungsdruck«."

HOYER sieht jedoch Gefahren für die Leistungszusagen, weil es keine Garantien über die Leistungshöhe im Alter gebe. Aufgrund der Niedrigzinsen und fallender Renditen können die vier Prozent kaum mehr erwirtschaftet werden, aber auch Fehlspekulationen haben Auswirkungen:

"Sind nur drei statt vier Prozent Zins machbar, kann die Rente durchaus um 20 Prozent sinken. Das Versorgungswerk der Zahnärzte in Niedersachsen etwa musste 2002 nach Aktienverlusten gar um 50 Prozent kürzen."

Hinzu kommt, dass zum einen die Lebenserwartung dieser privilegierten Berufsgruppen weit höher ist als in der Bevölkerung und zum anderen die Partnerwahl Auswirkungen zeitigt:

"Freiberuflicher leben vier Jahre länger als andere, bis 2050 soll die Differenz weiter steigen. Außerdem heiraten viele jüngere Partner, sodass Versorgungswerke länger Witwen- oder Witwerrente zahlen müssen."

Als Entlastungsfaktoren nennt HOYER die Erhöhung des Renteneintrittsalters, Umstieg auf risikoreichere Anlagestrategien sowie Kostensenkung:

"Zwar kommen die Versorgungswerke dank Pflichtmitgliedschaft ohne teuren Vertrieb aus. Doch Berater, Fonds und Dachfonds wollen bezahlt werden. Kritiker halten auch die zersplitterte Struktur mit 89 Versorgungswerken nicht für kostenschonend."

Am Beispiel des größten Versorgungswerks, der Bayerischen Ärzteversorgung (BÄK) und des Versorgungswerks der Rechtsanwälte Nordrhein-Westfalen werden uns diese Aspekte aufgezeigt.

Angeblich hat nur die umlagefinanzierte gesetzliche Rente ein Problem mit der Generationengerechtigkeit. Dies ist offenbar ein Mythos, denn HOYER beschreibt uns die Probleme der BÄK:

"Erste Freiberufler jüngeren Alters wollen sich nicht mehr in Bayern niederlassen. Sie fürchten, Altmitgliedern die Renten zu subventionieren."

Der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) wird uns von HOYER als Anwalt der Jungen präsentiert, der die Kürzung bestehender Anwartschaften fordert. HOYER beklagt die Überalterung in den Kontrollgremien der Versorgungswerke und die Intransparenz aufgrund des Lobbyverbandes Arbeitsgemeinschaft Berufsständiger Versorgungseinrichtungen (ABV). Zum Schluss listet HOYER noch einige Verfehlungen von Managern der Versorgungswerke auf, um den Sumpf in diesem Sektor zu verdeutlichen.

Eine Tabelle listet die 10 größten der 89 berufsständischen Versorgungswerke in Deutschland nach Mitgliederzahl, Rentenempfängern, Anlagevolumen und Entwicklung der Nettorenditen auf.

Tabelle: Die 10 größten berufständischen Versorgungswerke nach Anzahl
der Mitglieder
Rang Versorgungswerk Anlagevolumen
(in Mio. Euro)
1 Bayerische Ärzteversorgung (BÄK)

20.553

2 Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte

12.689

3 Nordrheinische Ärzteversorgung

11.527

4 Versorgungswerk der Architektenkammer NRW

8.533

5 Ärzteversorgung Westfalen-Lippe

10.648

6 Bayerische Rechtsanwalts- und Steuerberaterversorgung

5.968

7 Versorgungswerk der Rechtsanwälte in NRW

6.240

8 Bayerische Architektenversorgung

5.904

9 Ärzteversorgung Niedersachsen

7.955

10 Bayerische Apothekerversorgung

7.820

Quelle: Hoyer, 2016, S.74; eigene Darstellung
 
       
   

KRÄMER, Jörg (2016): Die Theorie der Säkularen Stagnation führt in die Irre. Ihre Rezepte haben fatale Wirkungen.
Vor einer Woche hat Hans-Werner Sinn an dieser Stelle die Theorie der Säkularen Stagnation kritisiert. Jörg Kramer zeigt, warum die Kritik auch für Europa gilt,
in:
Wirtschaftswoche Nr.37 v. 09.09.

Jörg KRÄMER, Chefvolkswirt der Commerzbank, kritisiert aus Sicht der neoliberalen Angebotstheorie die Theorie der Säkularen Stagnation als keynesianische Nachfragetheorie. Beide Theorien schieben die Schuld für die ökonomischen Probleme auf die demografische Entwicklung. Während die Keynesianer die Demografie für fehlende Konsumnachfrage verantwortlich machen, sieht KRAMER dagegen das Problem im mangelhaften Angebot von Arbeitskräften, was jedoch keineswegs auf Europa zutrifft. Statt auf staatliche Konjunkturprogramme setzt KRAMER auf Austeritätspolitik. Wir haben es damit nicht mit einer Kritik an der Säkularen Stagnation zu tun, sondern mit zwei Varianten derselben. Der Sündenbock wird bei der demografischen Entwicklung gesucht, statt im Versagen des ökonomischen Systems.

Das Beispiel Commerzbank zeigt jedoch gerade, dass Banken staatliche Unterstützung damit danken, dass sie deren Steuermodell untergraben.

 
       
   

MATZIG, Gerhard (2016): Schöner schrumpfen.
Wohnen im Nano-Bereich: Das Buch "Winzig" feiert das Leben in Häusern der Entsagungskultur,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 09.09.

"Große Häuser (...) stehen (...) in einer überalterten Singlegesellschaft gerne auch mal leer. Der immer nomadischer organisierten Gesellschaft, deren Protagonisten häufig gezwungen sind, der Arbeit hinterherzuziehen, entsprechen eher jene smarten Häuser, die sogar auf Rädern transportabel oder durch ihren modularen Aufbau wenigstens zerlegbar sind. Kurz: Kleines hat eine große Zukunft", meint Gerhard MATZIG, ein Angehöriger jener Single-Generation, die derzeit noch die Machtpositionen besetzt.

 
       
   

NEIDHART, Christoph (2016): Angriff der "Babymach-Maschinen".
Frauen hatten es in Japans Politik bisher schwer. Doch jetzt regiert eine Frau Tokio - eine andere vielleicht bald das Land,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 09.09.

 
       
   

ALLMENDINGER, Jutta  (2016): Ich liebe mein Kind, aber...
Serie Das Vermächtnis (1): Die Deutschen kämpfen noch immer um die Vereinbarkeit von Karriere- und Kinderwunsch,
in: Die ZEIT Nr.38
v. 08.09.

 
       
   

LEIF, Thomas (2016): Die im Dunkeln sieht man nicht.
Spaltung: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich. Aber Gesellschaft und Medien verschließen die Augen davor,
in:
Freitag Nr.36 v. 08.09.

 "Zu Armut und Sozialpolitik gibt es (...) viel zu wenig Expertise und Einordnung, die wirklich verständlich ist",

kritisiert Thomas LEIF. Den Journalisten fehle es "meist an der notwendigen Klärungsenergie", lautet der Vorwurf an die Redaktionen.

 
       
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Serie (Teil 23): Alt und unterschätzt.
Rentner sind längst eine wichtige Zielgruppe. Herauszufinden, was sie wollen, ist aber schwierig

HAMPEL, Lea & Felicitas WILKE (2016): Kundschaft, zu der niemand gehören will.
SZ-Serie Unsere Zukunft, unsere Rente (23): Kampagnen für Senioren sehen oft so aus, als wären diese längst im Pflegeheim. Warum sich Firmen so schwer tun, die wachsende und vermögende Zielgruppe zu umwerben,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 08.09.

HAMPEL & WILKE richten sich mit ihrem Artikel an die Unternehmen, die nach ihrer Ansicht zu wenig über die Zielgruppe 50+ bzw. 65+ wissen:

"Menschen kurz vor und in der Rente gibt es so viele wie nie zuvor in Deutschland. Schon jetzt ist jeder fünfte Deutsche über 65 Jahre, im Jahr 2060 wird es jeder dritte sein. Im vergangenen Jahr 2015 gab es erstmals mehr potenzielle Kunden über 50 als zwischen 14 und 49 Jahren. (...).
Menschen jenseits der 50 (sind) attraktive Kunden. Jeder vierte Mann über 65 Jahre hat mehr als 2.000 Euro monatlich zur Verfügung."

Die Autorinnen präsentieren uns Zahlen, die nicht nachvollziehbar sind. Sie sprechen zwar von der Zielgruppe 50+, Zahlen werden jedoch nur für die 65-Jährigen und Älteren genannt. Wir wissen zwar dass 20 % der Bevölkerung zur  65+-Bevölkerung gehören, jedoch nicht wie viele Männer es sind. Da es wesentlich mehr Frauen als Männer gibt, die zu dieser Bevölkerung gehören, relativiert sich die Aussage "jeder vierte Mann" deutlich, denn Frauen sind als kaufkräftige Zielgruppe offenbar uninteressant. Die kaufkräftigen Senioren machen schätzungsweise höchstens 2 % der Bevölkerung aus und noch nicht einmal 10 % der Zielgruppe 65+, wenn man davon ausgeht, dass der Anteil an Männern rund 40 % ausmacht - was sehr hoch gegriffen ist.

Von daher ist es kaum verwunderlich, dass das Interesse der Unternehmen an der gehypten Zielgruppe eher gering ist. HAMPEL & WILKE haben auch nur zwei Experten aufgetrieben: Gundolf MEYER-HENTSCHEL ("Fachmann für Seniorenmarketing") und Ursula FRIEDSAM ("Betreuerin" der Münchener Seniorenmesse "Die 66").

WILKE, Felicitas (2016): Für den Durchblick.
SZ-Serie Unsere Zukunft, unsere Rente (23): Diese Produkte denken sich Firmen aus: Lupen gibt es heute für alle Lebenslagen. Optiker profitieren,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 08.09.

MA (2016): Knopf im Ohr.
SZ-Serie Unsere Zukunft, unsere Rente (23): Diese Produkte denken sich Firmen aus: Wenn das Smartphone das Hörgerät steuert,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 08.09.

HAMPEL, Lea & Felicitas WILKE (2016): Arzt an Bord.
SZ-Serie Unsere Zukunft, unsere Rente (23): Diese Produkte denken sich Firmen aus: Reiseanbieter schicken Mediziner mit auf Tour,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 08.09.

 
       
   

WIEDUWILT, Hendrik (2016): Versicherer verlangen zu hohe Provisionen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.09.

Hendrik WIEDUWILT berichtet über den Erfolg einer Klage von Verbraucherzentrale und Bund der Versicherten, die aufgrund von Zahlenangaben des GDV überhöhten Abschlusskosten eines Lebensversicherers auf die Schliche gekommen sind.

 
       
   

KULS, Norbert (2016): Arme Fondsmanager erwirtschaften bessere Renditen.
Eine Studie untersucht den Zusammenhang von sozioökonomischer Herkunft und Anlageerfolg. Für Privatanleger könnte das wichtige Zusatzinformationen bieten,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.09.

"Wer aus einem reichen Elternhaus stammt, profitiert von seinem ererbten Status, dem vorhandenen Vermögen, der guten Ausbildung in privaten Schulen und Universitäten sowie den daraus resultierenden beruflichen Netzwerken. Wer sich dagegen in schlechten Schulen durchbeißen muss und auf Stipendien angewiesen ist, muss früh Höchstleistungen erbringen, um überhaupt eine Karrierechance zu bekommen",

erklärt uns Norbert KULS den größeren Erfolg von Fondsmanagern mit niedriger sozialer Herkunft, den eine Studie von Oleg CHUPRININ & Denis SOSYURA ermittelt hat. Da jedoch Informationen über die soziale Herkunft von Fondsmanagern selten bekannt sind, nutzt dies Anlegern kaum:

"Aber möglicherweise ändert sich das, falls die Studie (...) an der Wall Street auf Interesse stößt. (...) Möglicherweise steht im Lebenslauf von vereinzelten Fondsmanagern irgendwann nicht mehr nur der Abschluss einer Eliteuniversität, sondern auch »geboren in der Bronx«."   

 
       
   

Die Pensions & Investments/Willis Towers Watson 300 analysis in den Medien

FRÜHAUF, Markus (2016): Versorgungskammer verwaltet 71 Milliarden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.09.

Markus FRÜHAUF korrigiert seine Zahlen von vorgestern zur Bayerischen Versorgungskammer um drei Nullen und nennt zwei weitere deutsche Versorgungswerke unter den Top 300.

 
       
   

MENKENS, Sabine (2016): Absage an die deutsche Hausfrauenehe.
Mann verdient, Frau macht die Hausarbeit: Die meisten jungen Deutschen lehnen das ab. Auch die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung favorisiert jetzt das "Zweiverdienermodell",
in: Welt
v. 07.09.

Sabine MENKENS berichtet über ein noch unveröffentlichtes Diskussionspapier von Martin BUJARD im Auftrag der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, in dem es um die Abschaffung des Ehegattensplitting geht. MENKENS präsentiert uns Marcus WEINBERG ("familienpolitischer Sprecher der Unionsfraktion"), der für ein Familiensplitting plädiert, das eine Umverteilung von unten nach oben darstellt und damit die Zielgruppe der Besserverdienenden bedient.

 
       
   

Der Start der DGB-Rentenkampagne Kurswechsel: Die gesetzliche Rente stärken! in den Medien

DOEMENS, Karl (2016): "Rente muss fürs Bierchen reichen".
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert zur Bundestagswahl einen Kurswechsel in der Altersversorgung,
in: Frankfurter Rundschau
v. 07.09.

Der neoliberale Einpeitscher Karl DOEMENS verfälscht den DGB-Slogan "Rente muss auch morgen reichen" zu "Rente muss für ein Bierchen reichen", um die DGB-Kampagne ins Lächerliche zu ziehen. Zu den rund 50 Milliarden Kosten für 2029, die uns eine IW-Berechnung im Mai noch vorrechnete, packt DOEMENS nochmals 30 Milliarden drauf, damit die Abschreckung einer Stabilisierung des Niveaus der gesetzlichen Rente bei eventuellen Sympathisanten auch wirklich wirkt. Er beruft sich dabei auf einen angeblichen "Sprecher" des BDA. Das Zitat von DOEMENS findet sich jedoch nicht auf der offiziellen Website der BDA. Unseriöser geht Medienberichterstattung kaum noch!

SCHWENN, Kerstin (2016): DGB wirbt für höhere Rente und höhere Beiträge.
Hoffmann: Legitimation steht auf dem Spiel,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.09.

Kerstin SCHWENN zitiert zur DGB-Rentenkampagne den BDA-Präsidenten Ingo KRAMER und den CDA-Vorsitzenden Karl-Josef LAUMANN, der ein Mindestrentenniveau für die Zeit nach 2030 festschreiben will.

 
       
   
NEUES DEUTSCHLAND-Titelgeschichte: Perspektive Altersarmut.
Der DGB will die gesetzliche Rente mit einer Kampagne sicher machen 

POELCHAU, Simon (2016): Nach 40 Jahren nur 820 Euro.
Gewerkschaftsbund will Rentenniveau stabilisieren,
in:
Neues Deutschland v. 07.09.

Simon POELCHAU berichtet über die Vorstellung der DGB-Rentenkampagne durch Rainer HOFFMANN.

"Eine Köchin (...), die (2030) (...) nach 40 Arbeitsjahren mit 2.250 Euro Monatslohn in Rente gehen würde, hätte nach Angaben des DGB nur noch eine Rente von 820 Euro",

erklärt uns POELCHAU. Die üblichen Rechnungen gehen von 45 Beitragsjahren aus. Die Bundesbank rechnete in ihrem umstrittenen Monatsbericht sogar mit 47 Beitragsjahren, um das zukünftige Niveau der gesetzlichen Rente schön zu reden. Martin W. BIRKWALD von der Linkspartei wird dahingehend zitiert, dass die kapitalgedeckte Altersvorsorge gescheitert sei - also auch die von der Gewerkschaft favorisierte betriebliche Altersvorsorge.

SCHULZ, Josephine (2016): Das zarte Gesicht der Altersarmut.
Gewerkschafter diskutieren über weibliche Biografien und die Folgen im Alter,
in:
Neues Deutschland v. 07.09.

Josephine SCHULZ berichtet über die 12. Frauenalterssicherungskonferenz der Gewerkschaft ver.di. Sie zitiert als Expertin Jutta SCHMITZ von der Universität Duisburg-Essen:

"Frauen, so erklärt die Wissenschaftlerin, stünden in allen drei Bereichen der Altersvorsorge im Durchschnitt schlechter da."

In erster Linie geht es SCHULZ jedoch um die Benachteiligung von Frauen bei der betrieblichen Altersvorsorge, die noch vor der Bundestagswahl reformiert werden soll.

POELCHAU, Simon (2016): "Es gibt nicht »die« Älteren".
Rentenexperte Gerhard Bäcker will Altersarmut bereits im Erwerbsleben verhindern,
in:
Neues Deutschland v. 07.09.

Der Sozialwissenschaftler Gerhard BÄCKER erklärt uns - im Gegensatz zu SCHULZ, dass Durchschnittswerte nicht aussagekräftig sind. Es gehe nicht um das persönliche Einkommen, sondern um das Haushaltseinkommen, wodurch sich die auch drohende Altersarmut der Frauen relativiert.

"Bei der Altersversorgung darf es nicht allein um die Vermeidung von Altersarmut gehen. (...) Sondern Ziel muss es sein, dass der einmal erworbene Lebensstandard im Alter beibehalten werden kann. Keiner sollte umziehen müssen, weil er sich mit dem Renteneintritt die Miete für seine Wohnung nicht mehr leisten kann",

meint BÄCKER. Das sehen z.B. Journalisten der SZ anders. Im Gegensatz zu den Gewerkschaften findet BÄCKER eine Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge oder die privaten Altersvorsorge nicht zielführend. Kompensationsmaßnahmen in der gesetzlichen Rente (z.B. Mütterrente oder die Anhebung niedriger Renten) sollten aus Steuermitteln finanziert werden. 

 
       
   

PFEIFFER, Hermannus (2016): Null Zinsen, Insolvenz, Kapitalvernichtung.
ND-Ratgeber-Serie Riskante Geldanlagen (2 und Schluss): Nicht allein geschlossene Fonds, mit denen beispielsweise in Container investiert wird, sind für Sparer (zu) riskant. Heikel sind auch Unternehmensanleihen und Genussscheine. Selbst wenn damit Geld in gesunde Lebensmittel und saubere Windenergie angelegt werden soll,
in: Ratgeber-Beilage
Neues Deutschland v. 07.09.

 
       
   

MUSSLER, Hanno (2016): Der Weg zum kostengünstigen Depot.
Finanzplanung mit Mitte fünfzig (6): Angesichts schrumpfender Kapitalerträge werden die Kosten wichtiger,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.09.

"Eher früher als später werden auch die jährlichen Renditen mit Aktien schrumpfen. Statt 8 Prozent im langfristigen Durchschnitt, womit man vielleicht früher rechnen konnte, erwartet Fazzi Indecks bis zu seinem Ruhetand in zehn Jahren nur noch (...) Renditen von bestenfalls 5 Prozent im Jahr",

erzählt uns Hanno MUSSLER. Bei seinen FAZ-Kollegen werden uns dagegen weiterhin vollmundig 8 Prozent Rendite versprochen. Dabei werden uns lediglich zwei Stellschrauben zur Senkung von Kosten vorgestellt: Verringerung der Depotkosten und der Steuern. MUSSLER macht Werbung für Honorarberater und die eigene Zeitung:

"Fazzi Indecks hat sich (...) vorgenommen, den Wirtschafts- und Finanzteil dieser Zeitung noch gründlicher zu lesen, um lukrative Unternehmen zu entdecken."

Für die meisten Menschen dürfte dies kein guter Ratschlag sein.

 
       
   

KROHN, Philipp(2016): Fondsgebundene Lebensversicherungen sind teuer.
Ein Branchenvergleich zeigt, dass die Rendite durch hohe Kosten erheblich vermindert wird. Vor dem Abschluss ist eine genaue Analyse nötig,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.09.

Philipp KROHN stellt uns eine Untersuchung des Branchendienstes Map-Report vor, die sich mit fondgebundenen Lebensversicherungen beschäftigt.

 
       
   

WILLMROTH, Jan (2016): Weniger Kinder, mehr Wohlstand .
Harvard-Forscher David E. Bloom weiß, wann Gesellschaften wachsen und wann sie schrumpfen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 07.09.

"China ist das Paradebeispiel für das, was David E. Bloom mit dem Begriff »demografische Dividende« beschreibt. (...). In den entwickelten Volkswirtschaften ist dieses Phänomen durch die »Babyboomer« bekannt geworden (...). Wenn man heute vom Aufstieg Chinas spricht, das bald die USA als größte Volkswirtschaft der Welt ablösen wird, dann hat das (...) viel mit der demografischen Entwicklung in dem Land zu tun",

erklärt uns Jan WILLMROTH. Gesundheit soll nicht mehr nur als Indikator, sondern als Auslöser von wirtschaftlicher Entwicklung begriffen werden. BLOOM leitet daraus ein großes Entwicklungspotenzial für afrikanische Länder ab, während China nun die demografische Dividende - genauso wie Deutschland - zurückzahlen müsse. Am Schluss wird uns die Erhöhung des Renteneintrittsalter als alternativlos gepriesen.

 
       
   

Die Pensions & Investments/Willis Towers Watson 300 analysis in den Medien

FERBER, Michael (2016): Rückläufige Pensionsvermögen.
Japanischer Fonds auf Platz eins - zehn Schweizer Pensionskassen in den Top 300,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 07.09.

"Die USA sind unter den grössten 300 Einrichtungen mit 131 Fonds sehr stark vertreten. In Europa liegt Grossbritannien mit 27 Einrichtungen in den Top 300 an der Spitze vor den Niederlanden mit 12 und der Schweiz mit 10",

fasst Michael FERBER das Ergebnis einer Untersuchung der Unternehmensberatung Willis Towers Watson in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Zeitschrift Pensions & Investments zusammen.

Eine Tabelle listet 25 der 300 weltweit größten Versorgungswerke auf. Eine Grafik zeigt die Vermögen der Fonds eines Landes an. Während die Schweiz mit einem Anteil von 1,4 % für seine 10 Fonds aufgelistet ist, fehlt Deutschland mit einem Anteil von 1,5 % für seine 9 Fonds. Auch Dänemark und China fehlen in der Grafik.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 07. September 2016
 

   
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Bernds@single-dasein.de Stand: 04. Oktober 2016