"Huizing Heldin, Ruth
Jordan, entstammt einem protestantischen
Pfarrhaus (...). Ruth wird auf Anpassung
programmiert. Nomen ist in diesem Fall Omen:
Die Ruth des alten Testaments steht für
Treue und Selbstverzicht (...) Ruth Jordans
Devise heißt dementsprechend: Augen zu und
durch. Und: Alles halb so schlimm."
(Karl-Heinz Bittel in der
Transatlantik Nr.1/2001)
"Ruth
und Georg, sie Pfarrerstochter, er aus
schlechten sozialen Verhältnissen in
Nordhorn, durchleben ein archetypisches
Heranwachsen in der BRD der siebziger und
achtziger Jahre. (...) Ruths Prinzipientreue
ist Georg nicht gewachsen. Er bleibt ein
flatterhafter Charakter, der sich für das
Theologiestudium entscheidet, um dem
Wehrdienst zu entgehen.
(...)
Ruths Traum von einer zweisamen Studienzeit
zerstört Georg, indem er ins ferne
Heidelberg zieht. Erst gemeinsame Aktionen
ihrer Studentengemeinden zur Blockade des
Raketenstandorts Mutlangen führen die beiden
zusammen. "
(Jan Groh in der Welt vom
04.11.2001)