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News vom
07. - 12. September 2010
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Zitate
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Ganztagskinderbetreuung
wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit
Universitätsabschluss
"Fehlende
Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen
Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder
als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen
überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss
Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend
charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich
Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in
Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und
Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale
Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in
massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke
"Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)
Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs
"Eine
typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in
eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club
aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät
in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr
zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und
fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt,
zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten
werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der
Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die
Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews
und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen
Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik
zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und
Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen
Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung
im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt
"Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009,
S.80)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick Juni 2010 finden Sie
hier. |
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FAS-Spezial:
Die Frauenfalle.
Frauen und Männer starten gemeinsam. Aber ganz oben kommen nur
die Männer an. Was passiert da? Dürfen die Frauen nicht, oder
wollen sie nicht? |
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AMANN, Melanie & Winand von PETERSDORFF (2010): Die Frauenfalle.
Frauen und Männer starten gemeinsam. Aber ganz oben kommen nur
die Männer an. Was passiert da? Dürfen die Frauen nicht, oder wollen
sie nicht?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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HANK, Rainer (2010): Mutter oder Manager,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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HANK, Rainer (2010): Der Weg zur Selbstverwirklichung: Starke Frauen
ohne Job,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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WEIGUNY, Bettina (2010): Golfen, reiten, Gutes tun.
Die Taunus-Mütter sind gut ausgebildet und finanziell sorglos.
Karriere überlassen sie dem Ehemann. Dafür managen sie den Alltag.
Mit Powerpoint und Blackberry,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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FAS (2010): Wie das Leben spielt: Frauen zwischen Kind und Karriere.
Kluge Frauen treffen die Wahl, wie sie leben wollen. Und ihre
Phantasie ist dabei größer als die der Männer. Sie bleiben
konsequent zu Hause, um für Kind und Kegel zu sorgen. Sie machen
Karriere ohne Kinder. Oder sie bringen irgendwie alles unter einen
großen Hut: Mama, Managerin und Ehefrau
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AMANN, Melanie (2010): Magdalena Jantea.
Selbständig, ein Sohn, kein Mann,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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PETERSDORFF-CAMPEN, Winand von (2010): Friederike von Bünau.
Teilzeit, zwei Kinder, ein Mann,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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SONNET, Carola (2010): Daniela Jansen.
Ein Job, zwei Kinder, ein Mann, ein Ehrenamt,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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AMANN, Melanie (2010): Nina Halstrick.
Hausfrau, vier Kinder, ein Mann,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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PETERSDORFF-CAMPEN, Winand von (2010): Ingrid Hengster.
Ein Vorstandsposten, ein Kind, ein Mann,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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AMANN, Melanie (2010): Carina Rey.
Ein Führungsposten, ein Mann, ein Hund,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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KLOEPFER, Inge (2010): "Die Zeit arbeitet für die Frauen".
Die amerikanische Sozialpsychologin Alice Eagly über weibliche
Arbeitswelten, beharrliche Männer und den neuen
Gesellschaftskonsens,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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Michel Houellebecq - La carte et le territoire
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ENKE, Julia (2010): Selbstmord mit Hund.
Der neue Roman von Michel Houellebecq ist sehr komisch,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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Elisabeth Badinter - Der Konflikt
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Kampf um das Bild der Jugend
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TAZ (2010): Hat die Jugend noch eine Jugend?
Generationen: Jugendliche heute sind wahlweise angepasste
Karrieristen oder rebellische Politnerds. Am Dienstag bringt die
aktuelle Shell-Jugendstudie Gewissheit,
in: TAZ v. 11.09.
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DOSTERT, Elisabeth (2010): Generation Biedermeier.
Immerzu auf der Jagd nach Zusatzqualifikationen,
Fremdsprachenkenntnissen und Praktika: Die Jugend gibt sich sehr
erwachsen, kontrolliert und vernünftig - aus purer Angst vor dem
beruflichen Absturz,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.09.
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EVERS, Julia (2010): "Manchmal verzweifle ich an den Frauen".
Als "starke Frauenstimme seit den 70er Jahren" bewirbt das
Brucknerfest Elfriede Hammerl, die am Sonntag die Festrede zur
Eröffnung "Kevin ist eine Diagnose oder Die Angst vor Gleichheit"
halten wird. Gespräch mit Elfriede Hammerl über Kultur, Geschlechter
und die Wirkung von Reden,
in: Oberösterreichische Nachrichten v. 11.09.
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Thilo
Sarrazin - Deutschland schafft sich ab
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ZIELCKE, Andreas (2010): Vorauseilender Pessimismus.
Angst und Wahrheit: Sarrazin fürchtet die Verdummung der Deutschen.
Aber tut er etwas dagegen, außer Zahlen zu fälschen?
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.09.
- Anmerkungen:
Andreas ZIELCKE weist Thilo SARRAZIN einen
Missbrauch der Bevölkerungsstatistik vor. Noch vor wenigen Jahren
machten dies alle Qualitätszeitungen ebenfalls.
In der Elterngelddebatte, dem
Einstieg in die qualitative Bevölkerungsstatistik, war es Konsens,
dass MINDESTENS 40 % der westdeutschen Akademikerinnen lebenslang
kinderlos seien. Diese Debatte ist auf single-dasein.de und
single-generation.de ausführlich dokumentiert.
Vorreiter des Missbrauchs war der
nationalkonservative Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG.
Es ist durchaus üblich, dass in Büchern völlig veraltete Zahlen
publiziert werden - selbst innerhalb der Wissenschaften! Wenn man
SARRAZIN kritisiert, dann sollte man endlich die eigenen Leichen im
Keller entsorgen und das eigene Versagen aufarbeiten.
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LÖSSL, Ulrich (2010): "Ich war scharf".
"American Psycho", sein Roman über einen Yuppie und Serienkiller,
hat ihn weltberühmt gemacht. Auch in seinem neuen Buch wird Bret
Easton Ellis seinem Ruf als Schock-Autor gerecht. Ein Gespräch über
Sex, Drugs & Literatur,
in: Frankfurter Rundschau v. 10.09.
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JUNGLE
WORLD-Thema:
Jetzt wird gekürzt.
Das deutsche Sparprogramm |
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KLOPOTEK, Felix (2010): Mangel im Überfluß.
Ohne großes Aufsehen hat die Bundesregierung ein "Sparpaket"
beschlossen, das die Ressentiments gegen die prekäre Unterschicht in
Form von Gesetzen festschreibt,
in: Jungle World
Nr.36 v. 09.09.
- Inhalt:
"In den Tagen, in denen Sarrazin dank seiner kruden
Thesen mehr und mehr zum Volkshelden wird, der endlich sagt, was
alle denken, und die Regierung mit großer Geste verspricht, die
Diskussion zu versachlichen und endlich »ohne Tabus« über
»Integration« zu sprechen als hätte es die quälenden Debatten
der letzten zehn Jahre nicht gegeben
wird
nahezu unkommentiert das »Sparpaket« auf den Weg gebracht, vor dem
die Opposition seit der letzten Bundestagswahl unablässig warnt.
(...).
50 000
Alleinerziehende und 85 000 Paarhaushalte sind von der Streichung
des Elterngelds betroffen, wie das Familienministerium mitteilte.
Der Zwang, Arbeit anzunehmen, soll weiter erhöht werden,
schließlich sollen Transferleistungen nicht zur Vergrößerung der
Unterschicht beitragen.
So werden die
bevölkerungspolitischen Ideale Sarrazins vom schwarz-gelben
Kabinett längst verwirklicht", kritisiert Felix KLOPOTEK.
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AMEND, Christoph (2010): "Nein. Ja. Freude".
Was macht ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, wenn er nach
jahrelanger Arbeit an einem Roman merkt: Aus dem Buch wird nichts? Ein
Gespräch mit Rainald Goetz,
in: ZEITMagazin Nr.37 v. 09.09.
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Michel Houellebecq - La carte et le territoire
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HANIMANN, Joseph (2010): Vom Glück der Playmobilfiguren.
In seinem neuem Roman wird Michel Houellebecq selbst in einem
französischen Landhaus ermordet. "La Carte et le Territoire" ist
Selbstbespiegelung auf höchstem Niveau - sein bislang bester Roman,
in: Süddeutsche Zeitung v. 08.09.
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Elisabeth Badinter - Der Konflikt
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FÜHRER, Susanne (2010): Barbara Vinken: Deutschland braucht mehr
"Rabenmütter".
Nach Ansicht der Feministin schadet Mutterideal den Kindern,
in: DeutschlandRadio v. 07.09.
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HEISE, Katrin (2010): "Das ist nicht gleich ein Zeichen für
Unterdrückung".
Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt widerspricht
feministischen Thesen,
in: DeutschlandRadio v. 08.09.
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Zu den News
vom 01. - 06. September 2010
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