[ News-Hauptseite ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 25.-31. März 2007
News 22.-24. März 2007
News 17.-21. März 2007
News 09.-16. März 2007
News 06.-08. März 2007
News 01.-05. März 2007
News 21.-28. Februar 2007
News 17.-20. Februar 2007
News 10.-16. Februar 2007
News 07.-09. Februar 2007
News 01.-06. Februar 2007
News 23.-31.Januar 2007

News 16.-22.Januar 2007
News 09.-15.Januar 2007
News 01.-08.Januar 2007
News 23.-31.Dezember 2006
News 14.-22.Dezember 2006
News 07.-13.Dezember 2006
News 01.-06.Dezember 2006
News 18.-30.November 2006
News 09.-17.November 2006
News 07.-08.November 2006
News 01.-06.November 2006
News 21.-31. Oktober 2006
News 18.-20. Oktober 2006
News 11.-17. Oktober 2006
News 05.-10. Oktober 2006
News 01.-04. Oktober 2006
News 01.-30. September 2006
News 25.-31. August 2006
News 19.-24. August 2006
News 12.-18. August 2006
News 07.-11. August 2006
News 01.-06. August 2006
News 29.-31. Juli 2006
News 20.-28. Juli 2006
News 14.-19. Juli 2006
News 11.-13. Juli 2006
News 05.-10. Juli 2006
News 01.-04. Juli 2006
News 29.-30. Juni 2006
News 22.-28. Juni 2006
News 14.-21. Juni 2006
News 01.-13. Juni 2006
News 20.-31. Mai 2006
News 14.-19. Mai 2006
News 11.-13. Mai 2006
News 07.-10. Mai 2006
News 01.-06. Mai 2006
News 29.-30. April 2006
News 26.-28. April 2006
News 23.-25. April 2006
News 19.-22. April 2006
News 11.-18. April 2006
News 08.-10. April 2006
News 05.-07. April 2006
News 03.-04. April 2006
News 01.-02. April 2006

News 2006
News 2005
News 2004
News 2003
News 2002
News 2001
News 2000

 
       
   
Medienberichte über single-dasein.de
 
       
       
   

News vom 01. - 09. April

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Vorurteile über die kinderlosen Alten

"Die Alten ohne Kinder wandeln auf dem Grat zwischen Vereinsamung und Kommerzialisierung ihrer letzten Lebensbezüge. Dies ist ein hoher Preis (...).
             So weit, so schlecht. Wer wollte bestreiten, dass es, schlicht gesagt, schöner ist, im Alter Kinder und Enkel zu haben als keine? Und doch leiden die logischen und soziologischen Ableitungen, die zu dem Ergebnis »Alter und Kinderlosigkeit ergeben Unglück« führen, an ihren eigenen Voruteilen und Verkürzungen. Sie unterschätzen die Rolle der Individualität, mit deren Hilfe ältere Menschen sich selbst durch das Problem der Kinderlosigkeit hindurchsteuern können. Und sie unterschätzen andererseits die Grenzen, die dem individuellen Glück der älter Werdenden gesetzt sind, selbst wenn sie mehrere Kinder haben.
             (...).
Die Enttäuschung der Alten ist oft gerade dann besonders groß, wenn sie darauf gehofft hatten, von ihren Kindern alltäglich ver- und umsorgt zu werden. Der Unterschied des Glücks zwischen alten Menschen mit und ohne Kinder verschwindet oft, wenn sie nebeneinander in demselben Heim untergebracht und von demselben bezahlten Pflegepersonal betreut werden. Ja, es kann sogar sein, dass die Kinderlosen öfter Besuch und Zuwendung von außen bekommen, sofern sei entsprechend vorgesorgt haben.

             Denn in die Kinderlosigkeit fällt man ja nicht von einem Tag zum anderen. Man wächst jahrzehntelang in sie hinein. (...). Die kinderlosen Alten sind darauf besser vorbereitet als diejenigen, die Kinder haben. Kinderlose brauchen »nur« die Glücksstrategien fortzusetzen, auf die sie ihr Lebtag angewiesen waren. Menschen mit Kindern können Kontakte zur weiteren Verwandtschaft halten, Freund finden, am Vereinsleben teilnehmen, Reisebekanntschaften suchen, Kolleginnen und Kollegen einladen - Menschen ohne Kinder müssen es, sofern sie nicht nach eigenen Bedürfnissen für sich allein leben wollen."
(aus: Karl Otto Hondrich "Weniger sind mehr", 2006, S.225f.)

 
       
       
     
   
Wirtschaftswoche-Titelgeschichte:
So geht's.
Karriere plus Ehe plus Kinder
  • SCHNAAS, Dieter (2007): Möglichst abhängig,
    Wie sich Privat- und Erwerbsleben vereinbaren lassen und die Partner ihr jeweils eigenes und doch gemeinsames Glück finden,
    in:
    Wirtschaftswoche Nr.15 v. 07.04.
 
     
   
  • RÖSINGER, Christiane (2007): Ich habe jetzt ein Rauscherlebnis.
    Klassiker und Journalisten, Zitierkartelle und Entgrenzungserfahrungen, Fundstücke, Mitteilungsdrang und Lagerbildungen: Die ehrgeizige Anthologie "Pop seit 1964" versammelt vierzig Jahre Popliteratur,
    in:
    TAZ v. 07.04.
    • Eckhard Schumacher & Kerstin Gleba - Pop seit 1964
 
   
  • OVERATH, Angelika (2007): Weltgegenden
    in:
    Neue Zürcher Zeitung v. 07.04.
    • Inhalt:
      "Nein, Schreiben und Kinderleben waren keine Gegenwelten, sondern ein osmotisches System. Gegenwelt war woanders. Sie begann mit einem Telefonat, das mich losschickte. Dann war ich unterwegs. Das hiess entbunden. Entbunden von zu Hause, aber auch entbunden vom eigenen, wohlorganisierten Ich. Von nun an war es nicht mehr wichtig, was ich war. Ich war nur noch der Filter, durch den etwas hindurchlief, die ruhige Kamera, die aufnahm", schreibt OVERATH zum Thema "Gegenwelten".
 
   
  • BAUREITHEL, Ulrike (2007): Die Erfahrung mit Pflege verändert unsere Prioritäten.
    Im Gespräch: Der Rechtswissenschaftler Thomas Klie über die Reform der Pflegekasse, eine ultimative Familienpolitik und die Notwendigkeit, eine "Zivilisation zweiter Ordnung" zu schaffen,
    in:
    Freitag Nr.14 v. 06.04.
 
   
  • KOHSE, Petra (2007): Auf den Putz hauen.
    Von drei Hausfrauen, die ihre Alltagsarbeit als Qualifikation für Geschäftsideen nutzen und den Befreiungsschlag planen,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 05.04.
    • Inhalt:
      Für die "Neue Hausfrau" hat Petra KOHSE nur Verachtung übrig:

                   "Gruppe von Frauen (...), die den Geschlechterdiskurs beiseite lässt und ihre Energie lieber in den Ausbau der Möglichkeiten innerhalb gegebener Grenzen steckt."
                   Besser kommen dagegen jene Vollzeit-Hausfrauen weg, die nicht das "Zuhausebleiben von Frauen" propagieren.
 
   
  • STAGUHN, Gerhard (2007): Vom Pinsel getrieben.
    Wie der Wiener Registratur-Accessist Joseph Kyselak zum Urvater des modernen Graffito wurde,
    in:
    Die ZEIT Nr.15 v. 04.04.
    • Inhalt:
      "Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Junggesellen. Überall in Europa machen sie Kunst und Literatur, Musik und Philosophie: Flaubert und Corot, Leopardi, Andersen und Pérez Galdós, Stendhal, Gogol, Turgenjew und Gontscharow, Beethoven, Schubert, Brahms und Bruckner, Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche, Grillparzer, Keller, Balzac, Busch und Delacroix, Turner, Menzel, Spitzweg…

                   Spitzweg vor allem. Er war der Hagestolzeste aller Hagestolze und hat die Welt des biedermeierlichen Junggesellen wie niemand sonst idyllisiert, ja idealisiert. Seine Bücherwürmer und Kakteenzüchter, Walderemiten und einsam vor sich hin strickenden Wachtposten sind zum Inbegriff der Epoche geworden", stimmt uns STAGUHN auf das Porträt des Junggesellen Joseph KYSELAK ein.
 
   
  • GRAW, Isabelle (2007): Bruder Martin als Legende.
    Susanne Kippenberger hat ein Buch über ihren Bruder Martin Kippenberger geschrieben. Doch sie vermischt Künstler und Person,
    in:
    Die ZEIT Nr.15 v. 04.04.
    • Inhalt:
      "Die Autorin hat »Augenzeugen« aus dem Kunstbetrieb befragt (mich eingeschlossen), die ihre Erinnerungen an die Person Kippenberger zum Besten geben. Bei jeder dieser Geschichten müsste man nach dem Kontext fragen, aus dem das Buch sie aber herausreißt. Denn die Befragten – vom ehemaligen Galeristen bis zur Exfreundin – verfolgen ja ihr eigenes Kippenberger-Interesse, so wie auch Susanne Kippenberger ein bestimmtes Bild ihres Bruders mit Hilfe der gesammelten Zitate zu untermauern sucht. Dies alles trägt nicht zur Wahrheitsfindung bei, eher zur retrospektiven Verklärung", meint Isabell GRAW.
 
   
  • BAECKER, Dirk (2007): Der große Kommunikator.
    Aus der Familientherapie entwickelte Paul Watzlawick einen neuen Kommunikationsbegriff. Sein Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" machte ihn berühmt. Am Samstag ist er gestorben,
    in:
    TAZ v. 04.04.
 
   
  • MRE (2007): Generation Oma.
    Das Methusalem-Komplott geht in die nächste Runde: Jetzt veranstalten die Älteren einen "Großeltern-Gipfel",
    in:
    TAZ v. 04.04.
    • Inhalt:
      Für MRE sind Großeltern nicht die Lösung, sondern das Problem:

                   "Jenseits der Ferienidylle ist eine (...) Einbindung der Großeltern in den autonomen, kleinfamiliären Erziehungsbetrieb oft problematisch. Plötzlich sind die längst überwunden geglaubten Erziehungsmaximen der eigenen Eltern wieder präsent, vom Spinat-aufessen-Müssen bis zum Klatsch auf den Po. Und Großeltern sind nun mal keine Angestellten, die man einfach wieder rauswerfen kann. Ob die fehlenden Krippenplätze etwa auf Kosten des Methusalem-Komplotts gehen?"
 
   
  • KÄSSENS, Wend (2007): Vom Flüchten und vom Bleiben.
    Ulf Erdmann Zieglers Romandebüt "Hamburger Hochbahn" erzählt vom Erwachsenwerden eines selbststilisierten Taugenichts,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 04.04.
    • Inhalt:
      "Als »Generation, die nach der Revolte kam« hat Reinhard Mohr jene bezeichnet, die in der zweiten Hälfte der 50er, Anfang der 60er Jahre geboren wurden, und sie für ihre »qualifizierte Unauffälligkeit« und »intelligente Mittelmäßigkeit« gescholten. Darum geht es auch Ulf Erdmann Ziegler. Er ist, wie sein Held, Jahrgang 1959 und zeichnet den Prozess des Erwachsenwerdens einer Generation nach, die kaum noch an das anknüpfen kann, was dem Leben in der Vergangenheit Stabilität gab.

                   (...).
      Man kann die Stationen dieser sowohl selbst gewählten wie auch fremd bestimmten Lebensodyssee von Lüneburg über Hamburg nach St. Louis bis in die Straßen, Kneipen, Arbeitsplätze und Ateliers auf den Stadtplänen nachvollziehen.

                   Ähnlich genau beobachtet und beschrieben sind die Menschen. Ihr Tun und ihr Denken lässt Rückschlüsse auf die gesellschaftlichen und sozialen Strukturveränderungen und deren Auswirkungen zu. In dieser Hinsicht knüpft der Roman durchaus an das Buch Eigenes Leben. Ausflüge in die unbekannte Gesellschaft, in der wir leben an, das Ziegler 1995 mit Ulrich Beck und Wilhelm Vossenkuhl gemeinsam verfasst hat", meint KÄSSENS zum Roman "Hamburger Hochbahn" von Ulf Erdmann ZIEGLER.
 
     
   
taz -Brennpunkt:
Jedes 3. darf zur Krippe.
Jetzt auch für Westkinder!
 
   
  • Thema des Tages: Kinderkrippen-Gipfel in Berlin

    • BERTH, Felix (2007): Die Entdeckung der Kinder,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 03.04.
    • DIETRICH, Stefan (2007): Sofortismus und Geduldsfässer,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.04.
    • HEBESTREIT, Steffen (2007): Die Krippen und das Geld.
      Im Streit über den Ausbau der Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren versuchen Bund, Länder und Kommunen im Augenblick vor allem vier Fragen zu klären: Wie viele solcher Betreuungsplätze gibt es gegenwärtig? Wie hoch ist der tatsächliche Bedarf? Wie viel kostet der Ausbau? Und wer soll ihn finanzieren?
      in:
      Frankfurter Rundschau v. 03.04.
    • RAW (2007): Mehr Wahlfreiheit wagen,
      in:
      Tagesspiegel v. 03.04.
    • ZYLKA, Regine (2007): Zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
      Krippengipfel - Für jedes dritte Kleinkind soll bis 2013 ein Betreuungsplatz vorhanden sein. Die Höhe der Kosten und wer sie letztendlich übernehmen soll, darüber streiten Bund, Länder und Kommunen,
      in:
      Berliner Zeitung v. 03.04.
    • VATES, Daniela (2007): Die Freiheit der Eltern,
      in:
      Berliner Zeitung v. 03.04.
 
   
  • BILLIG, Susanne (2007): Die Praxis der Verführung,
    in:
    DeutschlandRadio v. 03.04.
    • Ariadne von Schirach - Der Tanz um die Lust
 
   
  • SZ-Serie: Projekt Familie (7): Windeln, Kleidung, Krippenplatz - Kinder als Kostenfaktor

    • GOEBEL, Anne (2007): Ein Leben in Alarmbereitschaft.
      Haben alle etwas gegessen? Gibt es Sonderangebote für Gummistiefel? Wie eine Familie mit Fünflingen zurechtkommt,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 03.04.
    • ZIPS, Martin & Lukas FRITSCH (2007): Das kostet eine Familie.
      Was die Hubers aus München im Monat für ihre Kinder ausgeben,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 03.04.
 
   
  • PORNSCHLEGEL, Clemens (2007): Französische Finsternis.
    Der unheimliche Erfolg des Apokalpytikers Maurice G. Dantec,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 03.04.
    • Inhalt:
      PORNSCHLEGEL sieht in dem neuen Reaktionär Maurice G. DANTEC, der mit Endzeit-Romanen Erfolg hat, einen typischen Vertreter der 78er-Generation:

                   "Er ist 1959 geboren, sein Vater war Mitglied der Kommunistischen Partei, engagiert in der Résistance. Seine Jugend verbringt Dantec in der Pariser Banlieue, wo er in den üblichen pop-anarcho-linken Zirkeln der siebziger Jahre verkehrt, irgendwo zwischen Led Zeppelin, Situationistischer Internationale, Trotzki und Rimbaud.
                   Zu Beginn der achtziger Jahre gehört er zu den Punks, dann zu den New-Wavern. Das Philosophie-Studium bei Gilles Deleuze bricht er bald wieder ab. (...). Was folgt, ist ein Desaster in den späten Achtzigern, eine erfolglose Avantgarde-Musiker-Karriere, ausgehebelt vom Pop-Mainstream, Kleinjournalismus, Überleben in der Werbebranche, Telemarketing. In letzter Sekunde gelingt die Rettung durch das Schreiben."
 
   
  • SZ-Thema des Tages: Kinderkrippen-Gipfel in Berlin

    • BERTH, Felix & Jens SCHNEIDER (2007): Rechenspiele, die schwindlig machen.
      Über die Prognosen von Familienministerin Ursula von der Leyen schüttlen ihre Kollegen den Kopf,

      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 02.04.
    • SCHNEIDER, Jens (2007): "Krippe für alle ab dem ersten Jahr".
      SPD-Politiker Holger Rupprecht will Rechtsanspruch,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 02.04.
    • SCHNEIDER, Jens (2007): Widerstand der Finanzpolitiker.
      Nur die Länder sollen bezahlen,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 02.04.
    • BERTH, Felix (2007): Mit dem Kalender ins Bett.
      "Winterkinder" haben in München bessere Chancen auf einen Krippenplatz als die im Sommer geborenen Babys,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 02.04.
 
   
  • WELT-Kita-Serie: Teil 1 - Wann ist eine Kita gut?

    • MARX, Iris & Dorothea SIEMS (2007): Das große Feilschen um den Ausbau der Krippenplätze,
      in:
      Welt v. 02.04.
    • KIRSCHSTEIN, Gisela (2007): "Es muss nicht die Mutter sein".
      Welche frühkindliche Erziehung ist die beste? Susanne Viernickel, eine der renommiertesten Pädagoginnen Deutschlands sagt, was Kinder wirklich brauchen,
      in:
      Welt v. 02.04.
 
   
  • BÜHRIG, Agnes (2007): Musterländle Schweden?
    Neue konservative Regierung plant Richtungswechsel in der Familienpolitik,
    in:
    DeutschlandRadio v. 02.04.
 
     
   
  • KAUBE, Jürgen (2007): Liebling, was ist heute für ein Tag?
    Die Ehe gilt als gefährdete Institution. Mainzer Soziologen haben jetzt versucht herauszufinden, warum dennoch die meisten wenigstens einmal in ihrem Leben heiraten,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 01.04.
    • Inhalt:
      Jürgen KAUBE informiert über einen Zeitschriftenartikel von Norbert F. SCHNEIDER & Heiko RÜGER mit dem Titel "Value of Marriage":

                   "Warum heiraten die Leute immer noch? Zumeist nicht wegen der Familiengründung. Ehe und Elternschaft sind nach beiden Seiten entkoppelt: Es wird geheiratet, auch wenn keine Kinderwünsche vorhanden sind, und es gibt Kinder, ohne dass deswegen vorher geheiraret würde. Der Anteil der nichtehelichen Geburten lag 2004 bei etwa 28 Prozent. Und selbst bei den »nachträglichen« Heiraten stellen die Soziologen einen Rückgang und zunehmende Zeitverzögerungen fest".
 
   
  • FRITZEN, Florentine (2007): Porno statt Lego.
    Immer früher, immer härter und von Liebe keine Spur: Kinder und Jugendliche seien völlig oversexed, heißt es. Aber stimmt das überhaupt?
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 01.04.
 
   
  • HONDRICH, Karl Otto (2007): Die Hoffnung - immer wieder steht sie niedergeschlagen auf.
    Genau ein Jahr vor seinem Tod am 16. Januar 2007 erfuhr er den Befund: Metastasen in der Lunge. Hier in Auszügen die Notizen des Soziologen - die er im April 2006 beiseite legte, um an einem Buch zu arbeiten. In seiner letzten Lebenswoche, zu Hause, war der stets beredte Mann verstummt. Seine frau fragte, was mit ihm sei. Die Antwort: "Ich sterbe."
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 01.04.
 
     
   
NZZ FOLIO-Thema:
Heiraten
 
   
DAS MAGAZIN-Titelgeschichte:
Auf zu neuen Ufern?
Vom Risiko des Seitenwechsels
  • DAS MAGAZIN (2007): Mustergültig.
    Sind Frauen kompliziert, Männer wehleidig. Mathematiker weltfremd und Araber Terroristen? Natürlich! Nicht! Der Mensch pauschalisiert halt gern, liebt Klischees und hat dafür gute Gründe,
    in: Das Magazin,
    April
 
   
  • RADISCH, Iris (2007): Verträumte Blicke.
    Die Hausfrauenehe wird in aktuellen Debatten gerade wieder leidenschaftlich als Hort des wahren Familienglücks gepriesen. Dabei galt sie in Ostdeutschland längst als Phantombegriff, im Westen als fragwürdig gewordenes Modell. Zeit, diese Kampfformel der Familienpolitik noch mal genauer zu betrachten,
    in: Das Magazin,
    April
    • Iris Radisch - Die Schule der Frauen
 
     
     
 
PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte:
Alleine leben?
Warum immer mehr Menschen sich nicht binden
  • ERNST, Heiko (2007): Kuschelpartys und Katzenfutter,
    in:
    Psychologie Heute Nr.4, April
    • Anmerkung:
      Eine Kritik an der Titelgeschichte vom Autor des Buches "Die Single-Lüge" lesen Sie hier.
  • REINHARDT, Susie (2007): Ungebunden.
    Warum manche Menschen es vorziehen, allein zu leben,
    in:
    Psychologie Heute Nr.4, April
    • Inhalt:
      Im Mittelpunkt des Artikels von Susie REINHARDT steht die modische Bindungstheorie, die ihre Hochzeit in den 1950er Jahren hatte.

                   Obwohl es um Partnerlosigkeit geht, bleibt der Single-Begriff bei REINHARDT unscharf. Singles sind dann auf einmal Alleinlebende, Ledige oder Kinderlose. Unklar bleibt deshalb zuweilen, auf welche Personengruppe sich die präsentierten Zahlenangaben beziehen.
                   Im Rückgriff auf Studien von Beate KÜPPER und die Forschergruppe um den Sexualwissenschaftler Gunter SCHMIDT geht REINHARDT der Frage nach, welche Beziehungshürden einer Bindung entgegenstehen.
                   Ausführlich werden die Thesen der prominenten New Yorker Journalistin Jillian STRAUS vorgestellt, deren Buch "Unhooked Generation" im Jahr 2006 erschienen ist.
                   In dem Artikel "Lone Stars" der amerikanischen Schwesterzeitschrift Psychologie Today hat STRAUS das Single-Dasein in den USA als Unverheiratetsein beschrieben.
                   Die sieben Beziehungshürden, die REINHARD im Anschluss an STRAUS vorstellt, kann man im Artikel "Why Gen-Xers can't seem to find love: Seven evil influences" von STRAUS in der Chicago Sun Times vom 26.02.2006 im Original nachlesen.
  • REINHARDT, Susie (2007): "Weiterentwicklung findet immer in Beziehung statt".
    Wenn man in zwischenmenschlichen Beziehungen immer wieder auf dieselben Schwierigkeiten stößt, kann das am erworbenen Bindungsstil liegen. Wie dieser entsteht und wie er im Laufe des Lebens verändert werden kann, beschreibt die Psychotherapeutin Bettina Alberti,
    in:
    Psychologie Heute Nr.4, April
   
NEON-Titelgeschichte:
Wann willst du ein Kind?
Abwarten oder loslegen? Wie man den besten Zeitpunkt findet, um sein Leben zu ändern
  • KULLMANN, Kerstin (2007): Jetzt oder später?
    Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kind? Wahrscheinlich nie. Beziehung, Job und Geld sollen stimmen, bevor man an Nachwuchs denkt. Und ein paar Jahre Spaß müssen ja auch noch sein. Aber manchmal lassen sich Gefühle nicht verschieben,
    in: Neon, April
 
   
  • EUL, Alexandra & Vera SCHROEDER (2007): "Eierkopf mit Hamsterbacken".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: NEON, April
 
   
  • KOCH, Christoph (2007): Der Horror hält Händchen.
    Der Frühling könnte so schön sein. Aber die betont verknallten Menschen überall nerven,
    in: NEON, April
  • FINSTERWALDER, Frauke (2007): Die Einladung. Von A - Z.
    Ein paar Kästen Bier zu kaufen, laut Musik aufzulegen und eine Party zu feiern ist eine Sache. Eine Einladung zum Essen ist etwas ganz anderes: Wer Gäste förmlich zu sich nach Hause bittet, sollte gut vorbereitet sein,
    in: NEON, April
    • Inhalt:
      FINSTERWALDER empfiehlt Pärchentrennung:

                   "Paare beim Essen auseinander zu setzen, ist ratsam, da dies den Abend häufig interessanter macht. Außerdem ist ein Essen inmitten tuschelnder Paare für anwesende Singles eine Zumutung. Als guter Gastgeber sollte man ein Gespür dafür haben, welche Paare den kurz andauernden Trennungszustand ertragen können. Zu sehr aufeinander fixierte Paare sollte man daher einfach nicht einladen."
 
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom   25. -  31. März 2007

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
    [Suche] [ Homepage ]  
   
 
   
© 2000-2007
Bernd Kittlaus
[email protected] Stand: 09. Dezember 2007 Counter Zugriffe seit
dem 14.Juni 2000