| |
|
[
News-Hauptseite ]
[ Homepage ]
|
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom
01. - 07. Oktober 2012
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Zitat
des Monats:
Für einen
nennenswerten und nachhaltigen Anstieg der Geburtenrate ist die
Unterstützung der Familienerweiterung wichtiger als die
Eindämmung der Kinderlosigkeit
"
Die Kinderlosigkeit ist in Ostdeutschland gering, in
Westdeutschland liegt sie bei Frauen der Kohorte 1964-68 jedoch
bei 21 Prozent (Statistisches Bundesamt 2009) einem
internationalen Spitzenwert. Dabei handelt es sich überwiegend
um ungewollte Kinderlosigkeit, die häufig durch einen
sukzessiven Aufschub des Kinderwunsches zu erklären ist.
Eine
Kombination aus Infrastruktur- und Zeitpolitik ist für den
Übergang zum ersten Kind hilfreich.
Einen Trend zur
Ein-Kind-Familie ist besonders in Ostdeutschland, aber auch in
Japan zu beobachten. In Westdeutschland überwiegt die
Zwei-Kind-Familie (38,2% der Kohorte 196266). Der fehlende
Übergang zum zweiten Kind kann auf Normen beruhen, auf
ökonomischen Problemen, auf
Trennungen der
Eltern oder auf einer späten Geburt des ersten Kindes.
Der Rückgang der
Mehrkindfamilie trägt noch etwas stärker als die Kinderlosigkeit
zu den niedrigen Geburten in Deutschland bei. Wenn hypothetisch
die Hälfte der Kinderlosen zwei Kinder bekämen, läge die
Geburtenrate statt bei 1,36 bei 1,57 und damit noch deutlich
unter dem Bestandsniveau von 2,1. In allen Ländern und in allen
Zeiten waren Geburtenraten um 2 mit einem hohen Anteil an
Familien mit drei oder mehr Kindern verbunden. Sollte
Familienpolitik einen Anstieg der Geburtenraten anstreben, ist
eine Unterstützung der (potenziellen) Mehrkindfamilien besonders
wichtig.
Hier sind Geldleistungen besonders relevant, aber auch die
Frage nach Wohnraum und einer stärkeren Berücksichtigung der
Erziehungsleistungen in den Sozialversicherungen." (2011, S.32)
"Bei einem »Kurshalten« der
in den letzten Jahren gezeigten Dynamik und einer kohärenten
Weiterentwicklung der Maßnahmen d.h. einem ganzheitlich
abgestimmten Ausbau von Zeit-, Infrastruktur- und
Transferleistungspolitik erscheint vor dem Hintergrund des
internationalen Vergleichs ein langfristiger Anstieg der TFR auf
deutlich über 1,5 möglich." (2011, S.39)
(aus: Martin Bujard "Familienpolitik
und Geburtenrate", 2011) |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
MÜLLER, Renate (2012): Ich bin mal weg, Leute.
Viele Singles
sind jung, verdienen gut. Sie lieben ihre Autonomie, sind aber auch
eifrige Beziehungsarbeiter. Doch auf wen können sie wirklich bauen,
wenn sie mal schwer erkranken?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.10.
|
|
| |
|
AMANN, Melanie (2012):
"Single zu sein bleibt ein Tabu".
Sunwave ist der
größte Anbieter für Single-Reisen in Deutschland. Geschäftsführer Otto
Witten erzählt vom Kennenlernen an der Hotelbar, früh buchenden Frauen
und schüchternen Männern,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.10.
|
|
| |
|
PRIZKAU, Anna (2012):
Rappen im Séparée der Süchtigen.
Vor zwei Jahren erhitzte ihr Roman "Axolotl Roadkill" den deutschen
Literaturbetrieb. Inzwischen ist die Autorin volljährig. Ein Abend
in Berlin-Mitte mit Helene Hegemann,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.10.
|
|
| |
|
Singles in Köln (1)
PESCH, Matthias (2012): 28 Prozent der Kölner leben allein.
Die Zahl der
Singles wächst ständig. In Köln ist inzwischen jeder zweite Haushalt
ein Einpersonenhaushalt. Jeder Vierte in der Stadt lebt allein. Was
gefällt Singles an ihrem Leben, was vermissen und worunter leiden sie?
in: Kölner Stadt-Anzeiger Online v. 07.10.
|
|
| |
|
BERGER, Anna (2012): Marktplatz der Eitelkeiten.
Partnersuche:
Ist denn keiner hier, für den ich nicht nur ein Restposten bin? Eine
Frau von 48 Jahren sucht in den unendlichen Weiten des Internets nach
dem richtigen Mann,
in: Frankfurter Rundschau v. 06.10.
|
|
| |
|
HUMMEL, Katrin (2012): Wie
alles werden soll.
Alle Eltern
wünschen sich für ihr Kind ein glückliches Leben. Aber schon bei der
Frage, was das bedeutet, gehen ihre Ansichten auseinander. Katrin
Hummel hat den Vater und die Mutter von Carla getrennt voneinander
befragt und ihre Antworten protokolliert,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.10.
|
|
| |
|
POMREHN, Wolfgang (2012): Popanz Demografie.
Rente: Die Rente
könnte sicher sein, denn die Erwerbsbevölkerung war selten größer als
heute und die Produktivität nimmt weiter zu,
in: Telepolis v. 05.10.
|
|
| |
|
Demografie-Gipfel der Bundesregierung
BIRG, Herwig (2012): Die
fünf demographischen Plagen.
Deutschland hat
das Potential für eine der höchsten Geburtenraten in Europa,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.10.
HÜTHER, Michael (2012):
Verantwortung zeigen.
Das Alter darf
nicht nur als Zeit der besonderen Sorge und des besonderen
Schutzbedarfs verstanden werden. Sieben Thesen zur
Demografiepolitik,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.10.
|
Michael HÜTHER, Direktor
des Instituts der deutschen Wirtschaft, zitiert aus dem 6.
Altenbericht, bei dem er als Mitglied der Kommission mitgewirkt hat.
Aus Sicht der Wirtschaft präsentiert HÜTHER 7 Thesen, die den Rückzug
der Unternehmen aus der gesellschaftlichen Verantwortung flankieren,
indem sie die Verantwortung allein bei den Bürgern sehen. Der
demografische Wandel dient als willkommener Anlass, um profitable
Märkte (z.B. durch Abbau der sozialen Sicherung) und noch günstigere
Rahmenbedingungen zur Sicherung der Ressource Arbeitskraft (z.B.
"Pflicht zur Bildung", "Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen")
zu schaffen.
|
BORSTEL, Stefan von &
Dorothea SIEMS (2012): Kommunen fürchten Folgen der Alterung.
Städte- und
Gemeindebund fordert vor Merkels Demografie-Gipfel "komplettes
Umsteuern" im Sozialstaat,
in: Welt v. 04.10.
NIEJAHR, Elisabeth (2012):
Schöner leben im Alter.
Die Kanzlerin
lädt diese Woche zum Demografie-Gipfel: Welche Probleme noch gelöst
werden müssen,
in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.
|
|
| |
|
LOTTER, Katharina (2012): Rabenmutter bis zur Rente.
Frauen, die
Familie und Beruf verbinden, werden gern als pflichtvergessen
verunglimpft. Wenn die "Großelternzeit" kommt, müssen sie sich diesen
Vorwurf anhören, bis ihre Enkel groß sind,
in: Welt v. 04.10.
|
|
| |
|
BOHSEM, Guido (2012):
Junge Abgeordnete stellen sich gegen von der Leyen.
Gruppe aus Union
und FDP legt Alternative zur Zuschussrente vor. Private Vorsorge soll
für Geringverdiener attraktiver werden,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.10.
|
|
| |
|
UNFPA- & Help-Age International-Bericht
"Ageing in the Twenty-First Century"
KLÜVER, Reymer (2012):
Im Jahr 2050 weltweit erstmals mehr Ältere als Kinder.
Vier von fünf
Menschen über 60 leben dann in Entwicklungs- und Schwellenländern,
sagt ein UN-Bericht voraus,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.10.
KLÜVER, Reymer (2012):
Armut wird zum Problem der Älteren,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.10.
|
|
| |
|
BULLION, Constanze von (2012):
Aus der Traum.
Berlin ist die
Hauptstadt der verarmten Kreativen. Die ersten gehen jetzt in Rente.
Wenn sie Glück haben,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.10.
|
|
| |
|
DESTATIS (2012): Ältere Frauen leben heute seltener allein als noch
vor 20 Jahren,
in:
Pressemitteilung Statistisches
Bundesamt Wiesbaden v. 01.10.
|
|
| |
|
|
Focus-Titelgeschichte:
Wenn die Eltern alt werden |
ESSER, E./FRANK, S./HARTMANN-WOLFF, E./MAYER, K./PLEWNIA, U./WEBER,
H./WEDDELING, B./WISNIEWSKI, M. (2012): Wenn die Eltern alt werden.
Es ist vorhersehbar, und doch trifft das Urteil die
meisten Familien wie ein Schlag: Vater oder Mutter brauchen Pflege.
Eine Odyssee durch Institutionen und Heime beginnt,
in: Focus Nr.40 v.
01.10.
|
|
| |
|
Wolfgang Herrndorf - Sand
WITTSTOCK, Uwe (2012): Wenn der Tod das Tempo vorgibt.
Wolfgang Herrndorf hat als Schriftsteller die besten, als
Mensch die grauenvollsten beiden Jahre seines Lebens hinter sich.
Seitdem er an Krebs erkrankt ist, gelingen ihm atemberaubende
Bücher,
in: Focus Nr.40 v.
01.10.
|
|
| |
|
BAUMGARTEN, Diana (2012): (Nicht) Vater werden und (nicht) Vater
sein heute,
in:
Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.40 v.
01.10.
|
|
| |
|
Das
Magazin-Thema:
Paaradiese.
Ein-, Zwei-, Viersamkeit: Was
funktioniert denn nun? |
WIRTH, Elisabeth (2012): Allein mit dem Alleinsein.
Überall Paare und immer dieses
"Wir". Bitte einfach mal die Klappe halten, jetzt wird hier
zugehört,
in: Das Magazin, Oktober
|
|
| |
|
|
NEON-Titelgeschichte:
Wie digital ist dein Leben? |
MOORSTEDT, Tobias (2012): Wie digital sind wir?
Und was macht wirklich die Digital
Natives aus? Eine große Neon-Studie über die erste
Internetgeneration,
in: Neon, Oktober
ALBERS, Philipp/BRAKE, Michael/KOCH, Christoph/MOORSTEDT,
Michael/RAAB, Klaus (2012): 33 Tipps fürs Netz
Update: Diese Alltagshilfen machen
das Leben mit Computer sofort ein bisschen einfacher,
in: Neon, Oktober
|
|
| |
|
LIERE, Judith (2012): Fang den Mann.
Ab dreißig überkommt Männer die
große Bindungsangst. Frauen glauben dann, die einsamen Wölfe an sich
binden zu müssen. Doch damit wird alles nur schlimmer,
in: Neon, Oktober
|
Anhand von
Eva ILLOUZ' Thesen zum Partnermarkt erläutert Judith LIERE
die Ratgeberliteratur für partnersuchende Frauen à la Catch
him and keep him und warum partnerwillige Frauen mit
Kinderwunsch ab 30 im Nachteil sind:
"Je
gebildeter und älter Frauen sind, für desto weniger Männer
kommen sie (...) in Frage. Männer haben also ab einem
gewissen Alter und Bildungsniveau eine größere Auswahl und
damit die stärkere Position - was bedeutet, dass sie die
Regeln bestimmen: dass sie Frauen, von denen sie sich genervt,
eingeengt oder überfordert fühlen, sofort den Rücken kehren
können: Es wartet ja die nächste. Das meint Illouz mit
»emotionaler Herrschaft«."
LIERE kann der Alternative
entweder als "Flittchen" ausgesondert bzw. als "devotes
Weibchen" auf dem Partnermarkt agieren zu müssen, nichts
abgewinnen und setzt lieber auf das Prinzip Hoffnung und einen
Freiburger Familiensoziologen:
"Beruhigenderweise sieht
Jan KRUSE das Ungleichgewicht beim Paarungsverhalten als
Phänomen, das sich wieder ändern könnte. »Wir leben gerade in
einer Erdbebenzone, alles bewegt sich und sortiert sich neu,
auf beiden Seiten (...).« Eventuell ja in die Richtung, die
Illouz wünscht: Sie plädiert für ein neues
Männlichkeitsmodell, bei dem Abhängigkeit, Verletzbarkeit und
Leidenschaft zu einem echten Mann gehören. Ich werde ihn
finden, da bin ich sicher."
|
|
|
| |
|
MEISSNER, Dirk (2012): Früher waren alle besser.
Warum werden Freundschaften mit den
Jahren so kompliziert? Weil die Freunde immer kauziger werden. Und was
noch schlimmer ist: Wir auch,
in: Neon, Oktober
|
|
| |
|
KALLE, Matthias
(2012): Ohne Anfassen.
Zur glücklichen Liebe gehört guter
Sex? Heike und Torsten haben aufgehört, miteinander zu schlafen. Und
sie sind immer noch zusammen,
in: Neon, Oktober
|
|
| |
|
BUCHHOLZ, Jenny (2012):
"Statt zu
reden, trenne ich mich".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als
die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und
warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, Oktober
|
|
| |
|
HOFFMAN, Edward (2012): "Ich wollte anders sein".
Erik Erikson und die Entwicklung der Identität,
in: Psychologie
Heute,
Oktober
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom 22. -
30. September 2012
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[Suche] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|