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Medienrundschau:
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News vom 01. - 09. August 2008
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Zitat
des Monats:
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Gesellschaftsmodell der geteilten Eltern- und Arbeitszeit
"Selbstverwirklichung und
Emanzipation auf Kosten der Partner ist eine traurige
Geschichte. Gut wäre, wenn es gelingen könnte, beide zu ihrem
Recht kommen zu lassen, kein Gegeneinander, sondern ein
Miteinander zu erstreiten. Dafür müssen die Sackgassen des
Feminismus klar benannt werden, ohne dass man in eine
patriarchale Reaktion verfällt. Die Frauen müssen sich
entscheiden, ob sie wie Männer sein wollen, oder ob beide
Geschlechter gemeinsam ein auf geteiltem Lebensglück basierendes
Gesellschaftsmodell entwerfen und verwirklichen wollen. Denn um
nichts Geringeres geht es letztlich."
(aus: Robert Habeck
"Verwirrte Väter", 2008, S.11)
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GÖRISCH, Daniel-Patrick (2008): Liebe in Zeiten der Ölkrise.
Fernbeziehungen sind heute teurer denn je. Trotzdem sollte man sich
mindestens einmal im Monat sehen,
in: Welt v. 09.08.
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BOLLMANN, Ralph (2008): "Der SPD fehlt ein Richtungsstreit".
Der Politologe Franz Walter hält das Gerede über linke und rechte
Sozialdemokraten für absurd. Die Parteiflügel liegen im Clinch, gerade
weil es inhaltliche Differenzen nicht mehr gibt. Der Fall Clement
führt das einmal mehr vor Augen,
in: TAZ v. 09.08.
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VÖGELI, Dorothee (2008): Das Ende des traditionellen Familienmodells?
Partnerschaftliche Formen sind gefragt,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 09.08.
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FELDMANN, Joachim (2008): Diese ganzen alten Geschichten.
Lebensentwurf: Allerlei Biografisches zum Jubiläum der
68er-Revolte,
in: Freitag Nr.32 v. 08.08.
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BROCKMANN, Roland (2008): Das Baby aus dem Moor.
Ungewollt kinderlos: Zahlreiche Paare wünschen sich Nachwuchs und
bekommen keinen. Für sie beginnt meist ein langer Leidensweg - durch
Arztpraxen, zu Wunderheilern. Inzwischen bieten selbst Kurorte
Therapien an,
in: Rheinischer Merkur Nr.32 v. 07.08.
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OPPONG, Marvin & Klaus RAAB (2008): Viele Deutsche lesen Quatsch.
Das Institut für Rationelle Psychologie produziert Studien, die zu
Schlagzeilen werden: Im 20. Jahrhundert habe sich ein neues,
schnelleres Gehirn entwickelt. Oder: Berliner sind nicht eifersüchtig.
Das Institut will für renommierte Kunden, etwa öffentlich-rechtliche
Anstalten, gearbeitet haben. Die aber versichern, es sei nichts dran.
Was steckt dahinter?
in: TAZ v. 07.08.
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NORD, Christina (2008): Feldforschung Familie.
Die Familie boomt! Zumindest im Kino. Amerikanische Filme setzen
auf Versöhnung, der belgische Regisseur Joachim Lafosse auf den kühlen
Blick. Für komödiantischen Furor sorgt Leander Haußmann,
in: TAZ v. 07.08.
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GESTERKAMP, Thomas (2008): Job-Elite ist bereit zum Rückzug.
Früher machten Angestellte auch ohne Uni-Abschluss Karriere, heute
steigen in Großunternehmen nur noch wenige auf. Wer nicht zum Zuge
kommt, findet sich pragmatisch damit ab, so das Ergebnis einer Studie
- und organisiert lieber sein Leben neu,
in: TAZ v. 07.08.
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SIEMS, Dorothea (2008): Wie sich die Mittelschicht neu erfindet.
Gespräch mit Paul Nolte über das Erstarken demokratiefeindlicher
Kräfte in Deutschland, die neue gesellschaftliche Verantwortung der
Bürger – und weshalb er Stipendien auch für Migranten fordert,
in: Welt v. 07.08.
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SCHLAG, Beatrice (2008): Das Schweigen der Männer.
Hoffnung auf Sex macht sie gesprächig. Ohne Flirtfaktor sind ihre
Unterhaltungen mit Frauen häufig dürr. Über die Schwierigkeit, mit
Männern zu reden,
in: Weltwoche Nr.32 v. 07.08.
- Inhalt:
Anlässlich des Artikels
"Are men boring?"
von Sabine DURRANT im britischen Daily Telegraph, befasst
sich SCHLAG mit schweigenden Männern. Ihr Fazit:
"Unangestrengter
Smalltalk, dessen Beherrschung in den USA genauso zu den guten
Manieren gehört wie diskretes öffentliches Naseputzen, ist ein in
Europa geringgeschätztes und wenig gepflegtes Talent".
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Andy Warhol zum 80. Geburtstag
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DIEZ, Georg (2008): Ein phantastischer Sommer.
Ja, die Sechziger waren hysterisch - aber sie waren Pop. Andy
Warhol hat sie in "Popism" wunderschön boshaft eingefangen. Die
deutsche Ausgabe, zum 80. Geburtstag eines Allesverwerters,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.08.
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KREYE, Andrian (2008): Andys Liebling.
Der Künstler mit der Platinfrisur wollte neben der Kunstwelt auch
den Journalismus neu erfinden. Seine Zeitschrift "Interview" wird
nun wieder zu Pop,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.08.
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HONNEF, Klaus (2008): Wegweiser der New Economy.
Heute wäre Andy Warhol 80 geworden. Mit ihm begann der aktuelle
Kunstbetrieb,
in: Welt v. 06.08.
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SPOHN, Annette (2008): Der Pate des Pop,
in: TAZ v. 06.08.
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SCHRÖDER, Christian (2008): Ich will eine Maschine sein.
Enthusiasmus als Lebensform: In seiner Autobiographie "POPism“
erinnert sich Andy Warhol an die sechziger Jahre. Zum 80. Geburtstag
des 1987 verstorbenen Künstlers erscheint dass Buch erstmals auf
Deutsch,
in: Tagesspiegel v. 06.08.
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KEUSCHNIG, Gregor (2008): Aus der Traum.
Heinz Budes gesellschaftsanalytische Bestandsaufnahme »Die
Ausgeschlossenen«,
in: glanzundelend.de v. 05.08.
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Heinz Bude - Die Ausgeschlossenen
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HERRMANN, Karsten (2008): Schlicht und ergreifend.
In seinem Debüt-Roman erzählt Willy Vlautin eine klassische
Underdog-Geschichte, die in ihrer ganz und gar schlichten und doch
ergreifenden Art zu überzeugen vermag,
in: Titel-Magazin v. 04.08.
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Willy Vlautin - Motel Life
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TAZ-Thema: Freundschaft
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DRIBBUSCH, Barbara (2008): Etwas Gift gehört dazu.
Familien bröseln, Partnerschaften auch. Die "Freundschaft" ist
der dritte Weg zu innerer Geborgenheit. "Austauschprinzip" beachten,
"Beziehungsmarker" setzen, "Erlöschungspunkt" akzeptieren - für
Freundschaften empfehlen Forscher heute ausgefeilte Sozialtechniken,
in: TAZ v. 04.08.
- Anmerkungen:
Anlässlich des Themenhefts der Zeitschrift
Mittelweg 36,
in der Heinz BUDE die Aktualität der Freundschaft betont, widmen
sich DRIBBUSCH und FRANK dem Phänomen.
Der
Beitrag der Londoner Soziologin
Sasha ROSENEIL über neue
Freundschaftspraktiken. Fürsorge und Sorge um sich im Zeitalter
der Individualisierung ist als PDF-Datei online.
Die
Studie über
"On Not Living with a Partner"
von ROSENEIL ist in der Zeitschrift Sociological Research
Online zu lesen.
Bereits
im Jahr 2006 hat single-generation.de das
neue Ethos der Einsamen
beschrieben. Es ging dabei auch um den Zwang
zur Selbstsorge, der durch den Umbau des Sozialstaats entsteht.
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DRIBBUSCH, Barbara (2008): Zerstört die Müllkette.
Neue Ansätze für die Frauenfreundschaft: von Männern klauen und
mal Unsinn machen,
in: TAZ v. 04.08.
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FRANK, Arno (2008): Entsorgt den Müll.
Neue Ansätze für die Männerfreundschaft: von Frauen lernen und
einfach mal Schluss machen,
in: TAZ v. 04.08.
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GUTMAIR, Ulrich (2008): Von Ding zu Ding.
Neues zu CPL 593H: Anzug und Kostüm sind wieder zum modischen
Imperativ geworden und Roxy Music zur Band der Stunde. Dahinter muss
sich notwendigerweise ein grausiges Geheimnis verbergen. Die Cyborgs
sind jetzt wohl wirklich unter uns,
in: TAZ v. 04.08.
- Anmerkungen:
"Roxy
Music und ihr Songwriter und Sänger Bryan Ferry (...)(sind) zur
Identifikationsfigur für das Ironie- und Dekadenzprogramm der
Popliteratur auserkoren",
meint GUTMAIR einen neuen Trend
entdeckt zu haben, obwohl dies bereits die 78er-Generation (z.B.
Thomas MEINECKE) in den 1980er
Jahren für sich reklamierte, was DIEDERICHSEN auf den Punkt brachte:
"Diederichsen
hatte (...) in seinem inzwischen legendären Buch
»Sex Beat« die steile These aufgestellt, Roxy Music habe seine
Generation vom Joch befreit, an vorderster Front in eine bessere
Zukunft schreiten zu müssen."
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JUNGE-REYER, Ingeborg (2008): Der große Entwurf.
Mit Mediaspree, Heidestraße und Tempelhofer Feld entstehen neue
Stadtteile, deren Entwicklung die gesamte Bundesrepublik bewegt, meint
die SPD-Politikerin und Senatorin für Stadtentwicklung,
in: Tagesspiegel v. 04.08.
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GÜNTNER, Joachim (2008): Die deutsche Ehe als Kulturkampfplatz.
134 Jahre nach Einführung der Zivilehe gewinnt die kirchliche
Trauung ein wenig Autonomie zurück,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.08.
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STRÜVEL, Heike (2008): Die Geliebte.
Selbstbewusst wie nie zuvor, abhängig wie eh und je: Die heimlichen
Freundinnen verheirateter Männer,
in: Welt v. 02.08.
- Anmerkungen:
Warb die Welt
letzte Woche unterhalb des Artikels für
Partnervermittlungsinstitute, so sind es diese Woche
Geschäftsverbindungen.
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SILBERMANN, Nicole (2008): Fruchtbare Urlaubszeit.
Schwanger trotz Pille? In den Ferien ist das Risiko besonders hoch.
Und auch andere Methoden der Verhütung versagen viel eher als sonst.
Was Sie tun können,
in: Welt v. 02.08.
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WELZER, Harald (2008): Die Demokratie - ein Auslaufmodell.
Immer weniger Deutsche sind von der Demokratie überzeugt. Wer oder
was kann sie noch retten?
in: Welt v. 02.08.
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FUHR, Eckhard (2008): Hertie kann nicht mehr.
Verlust der Mitte: Die Geschichte vom Aufstieg und Untergang des
guten alten Kaufhauses,
in: Welt v. 02.08.
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MEYER, Anke-Sophie (2008): Freie Journalisten brauchen häufig
einen Nebenjob,
in: Welt v. 02.08.
- Inhalt:
"Der »typische« frei Journalist in Deutschland ist 47
Jahre alt, männlich, verfügt über einen Hochschulabschluss oder
wenigstens Abitur, lebt in einer festen Beziehung, hat oft keine
Kinder und verdient im Durchschnitt 2478 Euro brutto im Monat",
referiert MEYER eine Studie des Instituts für
Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU-Universität
München.
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MÜHL, Melanie (2008): Der Vater.
Ein junger Mann wird Samenspender. Er glaubt, er helfe der
Forschung, aber die Klinikverkauft sein Sperma. Seit er das weiß,
sucht er nach seinen Kindern. Es könnten vierhundert sein. Zwei hat er
schon gefunden. Sie leben ganz in seiner Nähe,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.08.
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SCHÄFER, Frank (2008): Systematische Auswilderung.
Zu Unrecht in Vergessenheit geraten: Helmut Salzinger begründete
die Popkritik in Deutschland Ende der 60er-Jahre mit fundierten Texten
und kritischer Sympathie. Das brachte ihn in Opposition zum
feuilletonistischen Mainstream, verhinderte aber nicht seine
produktiven Gedanken. Eine Reminiszenz,
in: TAZ v. 02.08.
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ROX (2008): Liebe, Nerven, Krieg,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 02.08.
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Jean-Claude Kaufmann - Was sich liebt, das nervt sich
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ADAM, Hubertus (2008): Im Glashaus leben.
Reiche New Yorker entdecken den Reiz des Wohnens hinter
transparenten Fassaden,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 02.08.
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DIECKMANN, Dorothea (2008): Ein Simplizissimus der Liebe.
Feridun Zaimoglus zwiespältiger Roman "Liebesbrand",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 02.08.
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Feridun Zaimoglu - Liebesbrand
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MÜLLER, Burkhard (2008): Sein Schrei verhallte in der Masse des
Weltgeräuschs.
Die Katastrophe als Normalfall: Mit kühler Sachlichkeit, oft an der
Grenze zum Zynismus formulierte Malthus ein Bevölkerungsgesetz von
maximaler Einfachheit,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.08.
- Anmerkungen:
Für Burkhard MÜLLER hat der Malthusianismus
durch die Rohstoff- und Nahrungsmittelverknappungen eine neue
Aktualität gewonnen.
Der
Historiker Thomas ETZEMÜLLER hat in seinem aufschlussreichen Buch
"Ein ewigwährender Untergang"
(2007) den berühmten
Essay on the Principles of Population
aus dem Jahr 1798 als Beginn eines neuen bevölkerungstheoretischen
Denkens dargestellt, das die Krisenhaftigkeit des Verhältnisses von
Raum und Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt.
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BISKY, Jens (2008): Geben ist seliger.
Berliner Szenen zwischen Mitleid, Erniedrigung und
Gleichgültigkeit: Großstädter reagieren irritiert auf Bettler und
wissen nicht, wie sie sich den Elenden gegenüber verhalten sollen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.08.
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STORZ, Wolfgang (2008): Im Doppelpack:
Plädoyer für ein Paket aus Mindestlohn und Grundeinkommen,
in: Freitag Nr.31 v. 01.08.
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AREND, Ingo (2008): Glamorama in Teheran.
Selbstinszenierung: Der Berliner Kunstkurator Tirdad Zolghadr
versucht sich in seinem Debütroman "Softcore" als Popliterat,
in: Freitag Nr.31 v. 01.08.
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Tirdad Zolghadr - Softcore
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- REBHANDL, Bert (2008): Global Art
World.
Über Tirdad Zolghadrs Roman "Softcore" und die neue
Kunst-Bourgeoisie,
in:
Spike Nr.16, Sommer
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- WIMBAUER, Christine & Annette HENNINGER
(2008): Magd des Marktes.
Das Elterngeld und die neue Familienpolitik,
in: Blätter für deutsche und internationale Politik, August
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NEON-Titelgeschichte:
Diesmal zahle ich!
Die Liebe und das Geld - warum eine
Beziehung klare Finanz-Regeln braucht |
- BÄUERLEIN, Theresa (2008): Geld oder
Liebe?
Auch wenn es niemand wahrhaben will: Geld bringt die besten
Beziehungen aus dem Gleichgewicht,
in: Neon, August
- Anmerkungen:
Bereits seit dem Jahr 1999 beschäftigen sich
Soziologen mit dem Thema
"Gemeinsam leben,
getrennt wirtschaften - Grenzen der Individualisierung in
Paarbeziehungen".
Die
traditionelle Soziologie - und auch die amtliche Statistik -
definiert das Paar durch das gemeinsame Wirtschaften. Die Zunahme
der Einpersonenhaushalte ist u.a. auch durch die
Zunahme alleinwirtschaftender Paare
gekennzeichnet.
Der
Übergang vom Single zum Paar geschieht in modernen Beziehungen, in
denen beide Partner Geld verdienen, also fließend. Da es
historisch noch gar nicht so lange her ist, dass es das
"Individualeinkommen" in Partnerschaften gibt, sind Konflikte
vorprogrammiert.
BÄUERLEIN
unterscheidet in ihrem Artikel 4 Typen des Paarkaufs, denen
unterschiedliche Geld-Liebe-Modelle entsprechen.
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- EUL, Alexandra (2008): "Ich bin ein
Idiotenmagnet".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, August
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Cicero-Titelgeschichte:
Das neue Baby-Wunder |
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EICHEL, Christine (2008): Das Baby-Wunder.
Nicht nur Statistiker staunen: Seit vielen Jahren steigen die
Geburten erstmals wieder an. Offenbar gelten Kinder nicht mehr als
Problem, Emanzipationsrisiko oder Armutsfalle, sondern als
sinnstiftend und als emotionale Lebensversicherung,
in: Cicero, August
- Anmerkungen:
Vor 3 Jahren hieß die Botschaft beim
Cicero
Die Bevölkerung schrumpft? Wunderbar!
Nun
also haben wir ein Baby-Wunder, meint zumindest EICHEL. Da steht
sie jedoch mit der Bundesfamilienministerin so ziemlich alleine
auf weiter Flur.
Trendwenden
bei den Geburten erlebte Westdeutschland in den letzten 30 Jahren
bereits viele. Es ist jetzt die
Fünfte. Eine dauerte gerade mal ein Jahr.
Mitte
der 80er Jahre - die Geburtenrate war so niedrig wie nie - wurde
von den schwarzen Alt- und grünen Neukonservativen die
neue Mütterlichkeit aus der Taufe
gehoben. Trendherbeischreiben sollte eine vernünftige
Familienpolitik ersetzen. Aber das klappte nicht, wie wir
inzwischen wissen.
Weder im Guten, noch im Schlechten.
Nur eines scheint sicher: die nächste Babyflaute kommt bestimmt.
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ABELDT, Sönke (2008): Achtung Achtundsechziger!
Albrecht von Lucke fasst die '68er-Diskussion zusammen und räumt
mit rückwärts gewandten Meinungsmachern auf,
in: literaturkritik.de, August
-
Albrecht von Lucke - 68 oder neues Biedermeier
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LÖCHEL, Rolf (2008): Safe Sex in the City and Outer Space.
Ein Sammelband beleuchtet die Geschlechterszenarien in der
gegenwärtigen US-amerikanischen Populärkultur,
in: literaturkritik.de, August
- Inhalt:
LÖCHEL bespricht das Buch
"Screening Gender", herausgegeben von Heike PAUL & Alexandra
GANSER, das sich mit Geschlechterszenarien in der gegenwärtigen
US-amerikanischen Populärkultur beschäft. Es geht dabei u.a. um
"Sex and the City", "Star Trek" oder sogenannte "chick lit"
(Frauenromane), die sich um
»die Erfahrungen junger und nicht mehr ganz so
junger Single-Frauen [...], deren Leben sich um Karriere und
Berufstätigkeit, Beziehung und Partnersuche und bestimmte
Freizeitvergnügen (vor allem Ausgehen und Einkaufen) dreht«."
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom
23. - 31. Juli 2008
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