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Medienrundschau:
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News vom
Januar 2013
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Zitat
des Monats:
Schüchternheit und die Schüchternheitsindustrie
"Angeblich
leidet jeder fünfte Bundesbürger unter Schüchternheit, in den
USA bezeichnen sich 42 Prozent der Bevölkerung als schüchtern,
in Japan wollen es sogar 57 Prozent sein. Die Sozialphobie, also
die schwere, pathologische - oder zumindest pathologisierte -
Form der Schüchternheit, stellt nach Depressionen und
Alkoholabhängigkeit inzwischen die dritthäufigste Form der
psychischen Erkrankung in der westlichen Welt dar. In den
vergangenen Jahrzehnten hat sich daher, um eine Formulierung der
Soziologin Susie Scott zu verwenden, eine ganze
»Schüchternheitsindustrie« herausgebildet. Pharmaunternehmen
verdienen mit der medikamentösen Behandlung sozialer
Angststörungen ein Vermögen. (...). Daneben sollen unzählige
Selbsthilfe-Bücher mit Titeln wie Das Buch für Schüchterne,
Frei von Angst und Schüchternheit oder Endlich mit
Frauen flirten Schüchternen helfen, »Wege aus der
Selbstblockade« zu finden, »(s)oziale Ängst (zu) besiegen«
beziehungsweise
»Schüchternheit und Angst vor dem Flirten mit
einfachen Übungen erfolgreich selbst zu überwinden«. Wer
schüchtern ist, so scheint es, befindet sich in zwar unauffällig-zurückhaltender, aber überraschend großer
Gesellschaft."
(aus: Florian Werner
"Schüchtern" 2012, S.11) |
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PRANTL, Heribert (2013): Vaterglück mit Geburtsfehler.
Bislang konnten Mütter nichtehelicher Kinder ihr kategorisches Veto
einlegen, wenn Väter das gemeinsame Sorgerecht anstrebten. Nach neuem
Recht müssen sie innerhalb kurzer Fristen triftige Gründe vorlegen.
Daher können Gerichte nicht immer das Kindeswohl würdigen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.01.
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Katja Kullmann - Rasende Ruinen
KULLMANN, Katja (2013): Das Alpha-Mädchen kommt aus der Deckung.
Ein Beitrag zur Sexismus-Debatte,
in:
DeutschlandRadio v. 30.01.
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GRÜNDLER, Sabine (2013): Familienleitbilder in Deutschland,
in:
Bevölkerungsforschung Aktuell Nr.1 v. 28.01.
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BÖRSCH-SUPAN, Axel & Martin GASCHE (2013): Sägen an den Säulen.
Die Gegenwart: Die Zusatzrenten, mit denen die Parteien derzeit
werben, lösen keine Probleme, sondern schaffen nur neue. Altersarmut
würde durch sie nicht bekämpft, und Ungerechtigkeit würde nur von
einem sozialen Sicherungssystem in ein anderes verschoben. Dabei ist
die Statik unseres Rentensystems noch immer sehr gut,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.01.
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HUMMEL, Katrin (2013): Leiblich.
Einst liebte ein Mann eine Frau. Seine Liebe schwand, doch aus
seinem Sperma, das er mal hatte einlagern lassen, ließ sie sich von
einem Arzt Kinder machen. Die Frage ist: Wer muss denen jetzt
Unterhalt zahlen?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.
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SCHAAF, Julia (2013): Wer prüft hier wen?
In Komödien gerät der Moment, in dem man seinen neuen Partner den
Eltern vorstellt, unweigerlich zur Katastrophe. Doch irgendwann muss
da jeder durch. Wie gestaltet man das erste Treffen so, dass alle
Beteiligten es heil überstehen?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.
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WRANGEL, Cornelia von (2013): Die Geburtstagsmacher.
Topfschlagen und Sackhüpfen waren gestern - heute feiern Eltern
lieber Wellnessgeburtstag. Agenturen nehmen ihnen sogar das
Geschenkekaufen ab,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.
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Pro & Contra: Brauchen wir das Ehegattensplitting noch?
PETERSDORFF, Winand von (2013): Ja,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.
Nienhaus, Lisa (2013): Nein,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.
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APPLETON, Tom (2013): ... und jetzt die Prinzessinnen.
Chinesische Einzelkinder haben es nicht leicht - besonders wenn sie
Mädchen sind,
in: Telepolis
v. 26.01.
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SZ-Wochenende-Thema: Freundschaft.
Sie ist allgegenwärtig, seitdem auf Facebook und Twitter Freund wie
Prämienpunkte angehäuft werden. In einer Gesellschaft, die zu
Vereinzelung und Single-Dasein tendiert, treten Freunde immer mehr an
die Stelle der Familie. Erst recht, wenn die Kinder aus dem Haus sind.
Gleichzeitig wird es schwieriger, neue Freundschaften zu schließen, je
älter man wird und je mobiler die Gesellschaft. Bei allen
Widrigkeiten: Es ist Zeit, sich an den Wert der Freundschaft zu
erinnern
Er - Sie - Es!
Kann es das geben: Freundschaft zwischen Männern und Frauen?
RÜHLE, Alex (2013): Aber ja,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.
MATZIG, Gerhard (2013): Leider nein,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.
STEINBERGER, Petra (2013): Und raus bist du.
Menschen brauchen Nähe zu anderen, sonst werden sie depressiv. Aber
da gibt es Unterschiede: Intimfreunde, Altbekannte - und
Tweetgenossen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.
HORDYCH, Harald (2013): Mangel fürs Leben.
Warum gerade Männer sich schwertun, Freunde zu finden. Und warum
Reden doch hilft,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.
KLUTE, Hilmar (2013): Alles auf Anfang.
Die Freundschaft ist in der Literatur immer eine Feier wert. Am
schönsten ist sie, wenn Jugend sie verzaubert,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.
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SCHIRG, Oliver (2013): Allein, aber nicht einsam.
Hamburger
Haushalte: In 52 Prozent von Hamburgs Haushalten lebt nur eine Person.
Viele der Singles in der Hansestadt sind mit der Situation aber ganz
zufrieden,
in: Hamburger Abendblatt Online v. 26.01.
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KAPPERT, Ines (2013): "Adoption für alle".
Homo-Ehe:
Die Proteste sind nicht nur reaktionär, sie haben auch bedenkenswerte
Elemente, sagt die feministische Romanistin Barbara Vinken,
in:
TAZ v. 26.01.
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SCHMOLLACK, Simone (2013): Wer will schon den fertigen Mann?
Geschlechter:
Die US-amerikanische Journalistin Hanna Rosin ruft "Das Ende der
Männer" aus: Die Frauen gehen in die Rolle der Familienernährerin oder
heiraten erst gar nicht. Das Buch, das in Rosins Heimat für Wirbel
sorgt, wird hier niemandem wehtun,
in:
TAZ v. 26.01.
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JELLEN, Reinhard (2013): "Eindeutig ein Stellvertreterkrieg".
Christine Bauer-Jelinek über die "Gender-Ideologie",
in: Telepolis
v. 26.01.
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MORA, Terézia (2013): Am Ort, wo man Farbe bekennen muss.
Die Schriftstellerin Terézia Mora über Grenzen: Grenzen sind
gefallen, und dennoch wirken sie fort, metaphorisch in den Köpfen,
real für die vielen, die weiterhin ausgeschlossen bleiben. Es ist die
Chance der Literatur, die fortbestehenden Grenzen bewusst zu machen
und dort Farbe zu bekennen, wo andere ihren Namen nennen und ihre
Farbe bekennen müssen,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 26.01.
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SCHNEIDER, Doris (2013): Jeder vierte Koblenzer lebt allein.
Singles an Rhein und Mosel,
in:
Rhein-Zeitung Online v. 25.01.
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PAUER, Nina (2013): Neues aus dem Hörsaal.
20 Jahre Texte, Töne, Theorie: Ein Geburtstagsgruß an Tocotronic,
die deutscheste Band der Welt,
in:
ZEIT Nr.3 v. 24.01
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HARTMANN, Andreas (2013): Geschlossene Stadt.
Nicht nur David Bowie erinnert sich in seinem neuen Song daran, wie
es damals war in Berlin, als die Mauer noch stand,
in:
Jungle World Nr.4 v. 24.01
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DAPD (2013): Perfektes Parfüm Marke "Eigenduft".
Partnersuche mit Körpergeruch:
Der Eigengeruch des Körpers wird verstärkt. Das macht unwiderstehlich.
Dank eines künstlichen Molküls kann die Partnersuche zum Kinderspiel
werden,
in:
TAZ Online v. 23.01.
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BUDE, Heinz (2013): Die große Schuld der Alten.
Generationengerechtigkeit: Über die
Unhaltbarkeit eines moralischen Begriffs,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 23.01.
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KRAUSE, Tilman (2013): Wer war bloß Stephan Weil?
in:
Welt v. 23.01.
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ERDMANN, Nicola (2013): Wo sich die Frau ihre Kerle in den Warenkorb
legt.
Liebesobjekte: Auf dem Dating-Portal
"Shop A Man" ist immer Damenwahl: Erst wenn Mann im Warenkorb der Frau
liegt, kann er Kontakt zu ihr aufnehmen. Der Mann als Liebesobjekt,
die inneren Werte kommen später,
in:
Welt Online v. 21.01.
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MUNIMUS, Bettina (2013):
Ältere – Taktgeber in der alternden Gesellschaft?
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.4-5 v. 21.01.
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GRABOVAC, Alem (2013): "Über Gentrifizierung freuen".
Urbanität: Die Gedanken der Stadtforscherin Martina Löw kreisen um
den öffentlichen Raum. Ein Gespräch über die Eigenlogik Frankfurts,
überflüssige Gästetoiletten und den Bedeutungsverlust der
Nationalstaaten,
in:
TAZ v. 19.01.
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KOHLMAIER, Matthias (2013): Streicheleinheiten gegen Bezahlung.
Die will doch nur kuscheln: Jacqueline Samuel war wohl mit mehr als
100 Männern im Bett, so genau weiß sie das selbst nicht mehr. Die
29-jährige kuschelt gegen Bezahlung mit Fremden. Im Interview spricht
sie über Langeweile bei der Arbeit und den Unterschied zwischen
Kuscheln und Sex,
in:
sueddeutsche.de v. 17.01.
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SCHMOLLACK, Simone (2013): Pragmatische Hochzeiten.
Liebe:
Viele ältere Paare gehen heute die Ehe ein, um sich gegenseitig
finanziell abzusichern. Und auch, um einander unkompliziert pflegen zu
können,
in:
TAZ v. 17.01.
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MINKMAR, Nils (2013): Über den Merkiavellismus.
Ein neuer Machtstil dominiert Europa. Im Interview erklärt der
Soziologe Ulrich Beck, wie das Hinausschieben von Entscheidungen durch
Angela Merkel Deutschland eine merkwürdige politische Dominanz in
Europa erarbeitet,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.01.
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SCHAAF, Julia (2013): Wenn die Liebe geht.
Einvernehmliche Trennung? So ein
Quatsch. Durch gegenseitige Schuldzuschreibungen betreiben die meisten
Paare schon vorher emsig den Niedergang ihrer Beziehung. Von Tätern
und Opfern in Partnerschaften,
in:
faz.net v. 15.01.
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UW (2013): Studie: "Mythen" der kinderlosen Gesellschaft.
Wissenschaftler haben in der Studie
"Zukunft mit Kindern"
die Fruchtbarkeit in in Deutschland, Österreich und der Schweiz
analysiert. Sie empfehlen: Mehr "Familienzeit" im Job, dafür später in
Pension,
in:
Die Presse v. 15.01.
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DESTATIS (2012): 2012 erneuter Bevölkerungsanstieg erwartet,
in:
Pressemitteilung Statistisches Bundesamt Wiesbaden v. 14.01.
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SZ-Thema: Die Provinz verwaist.
Wie Dörfer und Gemeinden gegen den Bevölkerungsschwund kämpfen
HENZLER, Claudia (2013): Bis zum letzten Mann.
Von Nordfriesland bis Heidesheim: Gemeinden
versuchen alles, damit ihre Einwohner bleiben. Sie sanieren ihre
Städte, fördern die Industrie: Es ist ein Wettstreit, den nicht alle
gewinnen werden,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 12.01.
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Statistisches Jahrbuch Mecklenburg-Vorpommern 2012
VOLGMANN, Thomas (2013): Mecklenburg-Vorpommern allein zu Haus.
Singles im Trend,
in:
Schweriner Volkszeitung Online v. 11.01.
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Thomas VOLGMANN präsentiert
uns ein Wirrwarr an Daten, das der normale Leser unmöglich
durchschauen kann:
"Bereits 41 Prozent aller
Wohnungen werden nur noch von einer Person bewohnt. Singles
stellen damit die häufigste Haushaltsgröße im Land. (...).
Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern. Der
Anteil der Singlehaushalte ist in den Stadtstaaten (...) am
höchsten. Unter den Flächenländern gibt es die höchste Quote
in Sachsen mit 23 Prozent. Dann folgt bereits
Mecklenburg-Vorpommern mit 21 Prozent."
Was denn nun? 41 oder 21
Prozent Einpersonenhaushalte in Mecklenburg-Vorpommern?
VOLGMANN bringt den
Anteil der Einpersonenhaushalte an den Haushalten (41 %)
mit
Alleinwohnenden (unbekannt, da nicht erhoben und in einer
Wohnung mehrere Einpersonenhaushalte existieren können, z.B.
bei Wohngemeinschaften) und
Alleinlebenden (21 %) durcheinander.
Singles, d.h. Partnerlose, leben zwar oftmals allein, sind
aber nicht nicht identisch mit Alleinlebenden, weil auch Paare
ohne gemeinsamen Haushalt (z.B.
Menschen mit Fernbeziehungen) als Alleinlebende gezählt
werden.
Das Statistische Bundesamt hat zwar 2005 das
Lebensformenkonzept - und damit kosmetische Veränderungen am
Haushaltskonzept - eingeführt, Paare ohne gemeinsamen
Haushalt werden jedoch weiterhin als Singles stigmatisiert und
die Lebenswirklichkeit in unserer neuen Klassengesellschaft
ignoriert. Beispielhaft für diese Sichtweise steht der
französische Soziologe Jean-Claude KAUFMANN, der in diesem
Zusammenhang von Quasi-Paaren spricht.
Im Begriffskonzept des
Einpersonenhaushalts werden Haushaltsform, Wohnform und
Beziehungsform zusammengedacht, während in modernen
Gesellschaften alle drei Dimensionen unabhängig von einander
gedacht werden müssen. Bei dem Konzept des
Einpersonenhaushalts handelt es sich somit lediglich um eine
veraltete Ideologie, die immer weniger der Lebenswirklichkeit
in einer globalisierten Welt entspricht.
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SCHÖNEBECK, Carsten (2013): Das Single-Leben ist keine Frage des
Alters,
in:
Schweriner Volkszeitung Online v. 11.01.
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JUNGBLUTH, Rüdiger (2013): Mehr für die Frauen.
Ehegattensplitting: Die FDP will die Steuerklasse 5 streichen, um
Ehefrauen zu Vollzeitarbeit zu motivieren. Brächte das etwas?
in:
ZEIT Nr.3 v. 10.01.
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MAYER, Susanne (2013): Ist der Mann wirklich am Ende?
Geschlechterrollen: Frauen sind auf dem Gipfel der Macht, Männer am
Boden, sagt Hanna Rosin. Ihr Buch, in den USA heftig diskutiert,
erscheint auf Deutsch. Ein Gespräch,
in:
ZEIT Online v. 10.01.
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EMMERLING, Dieter (2012): Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen 2011,
in:
Wirtschaft und Statistik, Dezember
KELLER, Matthias & Thomas HAUSTEIN (2012): Vereinbarkeit von Familie
und Beruf.
Ergebnisse des Mikrozensus 2011,
in:
Wirtschaft und Statistik, Dezember
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RASCHE, Uta (2013): "Nirgendwo sonst stehen Eltern so unter Druck".
Die niedrige Geburtenrate in Deutschland hänge auch mit den hohen
Ansprüchen zusammen, die Eltern an ihre Kinder stellen, sagt der
Bevölkerungsforscher Norbert Schneider. Damit wachse das Risiko des
Scheiterns. Ein Interview,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.01.
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SCHLIETER, Kai (2013): Fortschritt als Unsterblichkeit.
Diesseits: Die Frage, was kommt nach dem Tod, beschäftigt
alle Kulturen, alle Religionen. Heute sind es die Forscher, die
Unsterblichkeit verheißen. Warum Wissenschaft in unserer Epoche das
Erbe der Religion angetreten hat,
in: TAZ v. 08.01.
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Profil-Titelgeschichte:
Lebensgefühl Einsamkeit.
1,3 Millionen Single-Haushalte in Österreich: Warum immer mehr
Menschen allein sind und wie man der sozialen Isolation entkommt |
HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2013): Isolationshaft
Einsamkeit.
Einsamkeit gilt als Schreckgespenst
einer digital restlos vernetzten und manisch beziehungssüchtigen
Gesellschaft.
Alleinsein muss jedoch nicht nur krank machen, sondern kann auch zum
Trainingslager für ein besseres Ich werden,
in:
Profil v. 07.01.
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KAMANN, Matthias (2013): Herz und Geld.
Ehen sind auch materielle Gemeinschaften. Wenn zwei
Menschen beschließen, alles miteinander zu teilen, hat der Staat dem
zu folgen. Weshalb das Ehegattensplitting vernünftig ist – auch für
homosexuelle Paare,
in: Welt v. 07.01.
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Wolfgang Welt - Ich schrieb mich verrückt
SCHÄFER, Frank (2013):
Wozu Argumente, wenn man eine Meinung hat?
Rockkritik: Grob gedrechselte Hasslatten: Der Band "Ich
schrieb mich verrückt" versammelt journalistische Texte des
Universaldilettanten Wolfgang Welt und zeichnet dessen Weg vom
Zeilenschmierer zum professionellen Gonzo-Reporter nach,
in: TAZ v. 07.01.
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KLUGE,
Alexander (2013): "Herr Illies, wie war das Jahr 1913?"
Mit seinem Buch "1913" hat Florian
Illies den Bestseller dieses Winters geschrieben. Was lässt sich aus
seiner Zeitreise lernen? Ein Gespräch über die Explosion der Moderne,
in:
Welt am Sonntag v. 06.01.
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KAUBE, Jürgen (2013): Auf dem Jahrmarkt der Zeitdiagnosen.
Essay: Die Unhaltbarkeit von
Zeitdiagnosen ist schon fast ein wissenschaftliches Gesetz. Wer sich
dennoch auf dem Jahrmarkt der Epochenumbrüche behaupten möchte, muss
eine Reihe argumentativer Kniffe beherrschen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.01.
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GEINITZ, Christian (2013): Rotes Rentnerheer.
Überalterung in China:
Verstädterung und Überalterung treffen Chinas Dörfer mit voller Wucht.
Die jungen Leute wandern ab, für die alten sichert die Rente nicht
einmal das Existenzminimum. Schuld daran ist auch die Einkindpolitik,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.01.
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HERRSCHER, Antonia (2013):
"Die Alternative wäre, unter der Erde zu sein".
Lebensspanne: Unter Helmut Kohl war
Ursula Lehr Ministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit. Als
Wissenschaftlerin beschäftigte sie sich mit dem Alter. Ein Gespräch
über Einschränkungen, Chancen und Freiheiten jenseits des 80.
Lebensjahrs,
in:
TAZ v. 05.01.
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Federico Moccia & der Kult um die Liebesschlösser
MAIWALD, Kai-Olaf (2013): Wir sind keine Affäre.
Das neueste Liebesritual:
Vorhängeschlösser, die zu Abertausenden an Flussbrücken angebracht
werden. Was wollen uns und sich die Paare damit sagen? Eine
soziologische Deutung,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.01.
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HINRICHS, Dörte & Matthias SOMMER (2013): Immer mehr Vereinzelung?
Die Zunahme der Singlehaushalte in
den Großstädten,
in: Lebenszeit.
Sendung des
DeutschlandRadio v. 04.01.
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BROCKMANN, Hilke (2013): Her mit den Müttern!
Die Frauenquote mag Frauen fördern – aber nur die, die keine Kinder
haben,
in:
ZEIT Nr.2 v. 03.01.
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Eric Klinenberg - Going solo
KOLOSOWA, Wlada (2013): Allein, nicht einsam.
Single-Haushalte: Jeder fünfte
Deutsche lebt allein, weltweit steigt die Zahl der
Ein-Personen-Haushalte. Was bedeutet das für die Gesellschaft?
Werden wir egoistischer, isolierter? Mitnichten, meint der Soziologe
Eric Klinenberg. Einsamkeit ist weder eine Frage der
Wohnverhältnisse - noch des Beziehungsstatus,
in:
Spiegel Online v. 02.01.
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Berthold Vogel - Wohlstandskonflikte
HERRSCHER, Antonia (2013): "Schon 1930 gab es die Statuspanik".
Mittelschicht: Der Soziologe
Berthold Vogel über Absturzängste und die "solidarische Mitte" als
historischen Ausnahmefall,
in:
TAZ v. 02.01.
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NEON-Titelgeschichte:
Ist deine Familie noch normal? |
HAAF, Meredith (2013): Die lieben Irren.
Das Schöne an der Familie ist, dass
uns niemand sonst so gut kennt. Aber es kann uns auch niemand sonst so
in den Wahnsinn treiben. Hängt das zusammen?
in: Neon, Januar
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WEISS, Vanessa (2013): Mund zu, Herz auf.
"Wir können über alles reden!" Aber
sollte man auch? Warum die Liebe länger hält, wenn man lernt zu
schweigen
in: Neon, Januar
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KALLE, Matthias
(2013): Liebe ohne Ende.
Monat für Monat hat unser Kolumnist
die Liebe gesucht. Viel klüger ist er dabei nicht geworden.
Wahrscheinlich ist das gut so,
in: Neon, Januar
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NEON (2013):
"Ich muss
mich schnell übergeben".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als
die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und
erklären, warum es sich trotzdem lohnt, sie kennenzulernen,
in: Neon, Januar
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SCHÖNBERGER, Birgit (2013): Eine Art von Begehren
nach Welt.
Um das eigene Leben als gelungen
ansehen zu können, brauchen Menschen mehr als Anerkennung - sie
brauchen Resonanz. Erst wenn sie die Erfahrung machen, etwas zu
bewegen und von anderen und der Umwelt bewegt zu werden, stehen sie
fest in der Welt. Fehlen "resonante Weltbeziehungen", erklärt der
Soziologe Hartmut Rosa, kann dies zu Burnout und anderen
Zeiterkrankungen führen,
in: Psychologie
Heute, Januar
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SAUM-ADEHOFF, Thomas (2013): "Warum sollte die
Psyche gesünder sein als der Rest des Körpers?"
Seit einigen Jahren schlagen die
Sozialversicherungen Alarm: Immer mehr Menschen werden wegen
psychischer Leiden krankgeschrieben oder sogar frühverrentet. Werden
wir alle gestörter? - Fragen an den Epidemiologen Hans-Ulrich Wittchen,
der im Auftrag der EU seit mehr als zehn Jahren anhand großer
Bevölkerungsstudien die Verbreitung psychischer Störungen in Europa
verfolgt,
in: Psychologie
Heute, Januar
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USTORF, Anne-Ev (2013): "Die Erfolgreichen
interessieren mich weniger als die Verzweifelten".
Hans Weingartner ist einer der
interessantesten deutschsprachigen Regisseure. In seinen Filmen Das
weiße Rauschen und Die fetten Jahre sind vorbei widmet sich der
studierte Neurowissenschaftler vorzugsweise den Schaltstellen zwischen
Psyche und Gesellschaft, versucht seelische Zustände mit
gesellschaftspolitischen Entwicklungen zu verknüpfen. Mit Psychologie
Heute sprach der österreichische Regisseur über seinen neuen Film Die
Summe meiner einzelnen Teile - und seinen Wunsch, in der
Depressionsforschung zu arbeiten,
in: Psychologie
Heute, Januar
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Spex
-Titelgeschichte: 20 Jahre
Tocotronic.
Der exklusive Spex-Report auf 16 Seiten. Mit Stimmen von Oliver
Polak, Casper, Cosima von Bonin, Kristof Schreuf u.a. |
BUSS, Esther (2013):
Wie eine Haubitze.
Eine Reportage,
in: Spex, Nr.342, Januar/Februar
HOSSBACH, Martin (2013):
Sich selbst verdauend.
Dirk von Lowtzow und Jan Müller über
Cordhosen und Adidasjacken, bewusste Positionierungen,
Erwartungshaltungen und Klischees sowie über jene frühen
Tocotronic-Songs, die heute nicht mehr funktionieren,
in: Spex, Nr.342, Januar/Februar
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom 15. -
31. Dezember 2012
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